Zuversichtlich in die Todessaison

Am Wochenende hat die zweite Challenge League Saison des FC Aarau’s begonnen. Da die NLB verkleinert wird, steigen am Ende der Saison 6 Teams ab, das ist auch der Grund, weshalb alle von der Todessaison sprechen.

Aarau hat in der Sommerpause meines Erachtens hervorragend gearbeitet. Das Kader wurde verkleinert und billiger, aber trotzdem stärker. Es wurde klug eingekauft, Risiken wurden im absoluten Minimum gehalten. Zudem konnte mit Alain Schultz ein dicker Fisch geangelt werden, welcher im ersten Spiel gegen Winterthur bereits gezeigt hat, wieviel Wert er sein wird für Aarau!

Nach dem 2:1 Sieg in Winterthur bin ich gleich nochmals ein Stück zuversichtlicher als vorher. Mit dieser Mannschaft kann ganz oben mit gespielt werden. Favoriten für den Aufstieg sind Lugano und St.Gallen. Weshalb Bellinzona von vielen ebenfalls als Aufstiegsfavorit gehandelt wird, kann ich mir nicht wirklich erklären. Die Tessiner haben in erster Linie wichtige Spieler verloren. Mir scheint es, als ob man die Challenge League mächtig unterschätzt. Ich gehe sogar soweit und sage, dass die ACB aufpassen muss, nicht durch gereicht zu werden.

Der FC St.Gallen und seine Fans ist wie erwartet sehr optimistisch, um nicht arrogant zu sagen, in die Saison gestartet. Mal schauen, ob sie den Schwung des Sieges über den FC Vaduz mitnehmen können. Es gibt da schliesslich noch ein ganz bekanntes Stichwort, das sich die Ostschweizer vielleicht zu Herzen nehmen sollten: „Hochmut kommt vor dem Fall“.

Es wird bestimmt eine interessante Saison, in der der FC Aarau hoffentlich viel Freude bereiten wird. Ein Aufstieg muss es von mir aus noch nicht sein, mir gefällt es irgendwie ganz gut in der NLB.

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