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Ein Misserfolg und schon soll die Zeit abgelaufen sein

Er ist das Multitalent von Deutschland. Was er bisher angefasst hat, wurde zu gold. Ob als Entertainer, als Sportler, als Sänger oder als Produzent. Ja, er hat mit der Wok-WM sogar eine neue Sportart ins Leben gerufen.

Die Rede ist natürlich von Stefan Raab. Ich persönlich finde ihn schlicht genial und bin beeindruckt von ihm. Er reisst grosse Sprüche und nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch wenn das einer darf, dann ist es wohl Stefan Raab. Er ist sich für nichts zu schade, hat schon einiges erlebt und ist sehr intelligent. Er reisst nicht nur freche Sprüche, sondern er leistet auch einiges. 

Doch nun hatte er mit „Unser Star für Baku“ unbefriedigende Einschaltquoten. Ein Projekt, an dem Raab mitgearbeitet hat, ist erstmals nicht von Erfolg gekrönt. Und was schreibt die Pendlerzeitung „20 Minuten“? „Der Erfolgsgarant der keiner mehr ist“ und „Ist seine Zeit abgelaufen?“  haben mich doch sehr gewundert. Wenn man also einmal nicht erfolgreich ist, bedeutet es also gleich, dass seine Zeit abgelaufen ist? Das erinnert mich stark an die Kritiker von Roger Federer, welche nach jeder Niederlage das Ende des Tennisgottes sehen wollen.

 

Meine Güte, Raab sorgt immer wieder für tolle Unterhaltung, da darf auch er einmal mit einer Sendung etwas weniger Erfolg haben. Zudem glaube ich kaum, dass dies an Raab liegt, sondern wohl eher daran, dass sich die Menschen nicht mehr gross für den „Eurovision Song Contest“ interessieren!

Suchtfaktor hoch bei „The Big Bang Theory“

Der Produzent von „Two and a half Men“ Chuck Lorre scheint ein Händchen zu haben für Serien. Seit September 2007 wird in den USA die Serie „The Big Bang Theory“ ausgestrahlt. Seit einiger Zeit wird die Serie auch auf Pro7 ausgestrahlt und hat mich in ihren Bann gezogen.

bildquelle: http://forum.szene1.at

Die Serie handelt von Leonard und Sheldon, zwei jungen, hochintelligenten Physikern, die zusammen in einer WG wohnen. Mit dem Ingenieur Howard und dem Astrophysiker Raj sind die beiden eng befreundet. Also genau genommen ist vorallem Leonard mit den beiden befreundet.  Sheldon hat keine hohe Sozialkompetenz und schätzt das alleine sein eigentlich sehr. Er kann sich jedoch damit arrangieren, dass Howard und Raj oft zu Besuch sind. Zudem versucht er sich im sozialen Bereich zu verbessern, was ihm meistens mehr schlecht, als recht gelingt. Die vier Freunde verbindet die grosse Leidenschaft für Comics, Science-Fiction, Videospiele und die Wissenschaft.

Eines Tages zieht nebenan die hübsche Penny ein, in welche sich Leonard sofort verliebt. Penny hinkt ihrem Traum Schauspielerin zu werden nach und arbeitet als Serviceangestellte in der Cheesecake Factory.

Mit den vier Nerds und Penny gibt es immer wieder witzige Erlebnisse und man kann oft kaum glauben, wie „robotermässig“ das Hirn von Sheldon zu funktionieren scheint. „The Big Bang Theory“ ist wirklich äusserst amüsant, witzig und mit tollen Schauspielern besetzt. Bisher wurden fünf Staffeln ausgestrahlt. Im Januar 2011 verlängerte „CBS“ die Serie um eine sechste und eine siebte Staffel. Wie schon erwähnt, strahlt Pro Sieben die Serie regelmässig aus. Zudem können alle fünf bisherigen Staffeln bei iload heruntergeladen werden.

Undercover Boss

Seit einiger Zeit läuft auf RTL jeweils am Montag ab 21:15 Uhr „Undercover Boss“. In dieser Sendung geht es darum, dass sich der Chef eines grossen Unternehmens an einem Standort der eigenen Firma, als Praktikant ausgibt.

Am Montag machte der Boss von Burger King Deutschland bei diesem Projekt mit. Er meldete sich also an verschiedenen Standorten und verrichtete dort jegliche Jobs, die es eben in einem Burger King zu erledigen gibt. Er war sich auch nicht zu schade die Nachtschicht zu übernehmen und auch die Reinigung rund um das Restaurant gehörte da zu seinen Tätigkeiten.

Am Drive-In Schalter war er jedoch völlig überfordert. Hier muss ich allerdings auch sagen, dass er von der zuständigen Mitarbeiterin kaum unterstützt wurde und seinem Schicksal einfach überlassen wurde. Dass ein Neuling am Anfang Mühe hat und noch nicht sehr effizient arbeitet, das dürfte sich eigentlich doch von alleine verstehen.

Aber zurück zum Undercover Boss. Emotional wurde es, als die involvierten Mitarbeiter in das Büro des obersten Chefs geladen wurden. Die Unsicherheit, was da auf sie zukommen möge, war natürlich gross. Herrlich dafür die Gesichter dieser Mitarbeiter, als sie realisierten, wer denn damals ihr Praktikant war…

Dann gab es viel Lob, Anerkennung und natürlich Versprechen, dass negative Umstände so rasch als möglich verbessert würden. Doch das war noch nicht alles. Jedem dieser Mitarbeiter wurde noch ein grosser Wunsch erfüllt. So wurde einer Mitarbeiterin die Fahrstunden für den Führerschein bezahlt, oder einer anderen Mitarbeiterin eine lang ersehnte Amerikareise.

Ich hätte allerdings gehofft, dass auch negatives angesprochen wird. Dass die Drive-In Mitarbeiterin Neulinge besser unterstützen sollte, hätte unbedingt angesprochen werden müssen. Trotzdem finde ich dies eine sehr sympathische Sendung. Sinnvolle Sendungen sind in Zeiten von „Dschungelcamp“, „Alm“, „Big Brother“ und wie sie alle heissen, sehr rar geworden. Da tut es gut, dass es auch noch andere Beispiele gibt!

 

 

 

Pro Sieben nervt!

Es ist wieder einmal Mittwoch Abend und wie immer am Mittwoch Abend nerve ich mich über das Pro Sieben. Wir schauen jeweils „Galileo“ und da kommt kurz vor 20 Uhr eine Werbepause. Doch nach der Werbepause geht es nicht, wie man normalerweise erwarten dürfte, mit „Galileo“ weiter. Denn es wechselt von Pro Sieben Deutschland zu Pro Sieben Schweiz und die Schweizer starten mitten in „Galileo“ die Kochsendung mit René Schudel. Das kann es doch nun wirklich nicht sein! Ich will mir nicht jeden Mittwoch Abend das Ende vorstellen müssen. Das hat mit Kundenfreundlichkeit wieder einmal sehr wenig zu tun!

Die Schweiz ist dabei?!?

So ungefähr war meine Reaktion, als ich die Entscheidung des Eurovision Song Contest Halbfinals mitverfolgt habe. Ich war wirklich extrem überrascht. Nach dem, was in den letzten Jahren abgegangen war, hätte ich nie und nimmer daran geglaubt, dass die Schweiz auch nur den Hauch einer Chance auf das Finale hätte. Ich gebe sogar zu, dass ich mich am Dienstag auf einen, bezüglich Schweiz und ESC Teilnahme, negativen Blogbeitrag vorbereitet habe.

Gut jetzt ist Anna Rossinelli mit ihrem Song tatsächlich im Finale mit dabei. Ich bin da doch sehr gespannt, wieviele Punkte sie nach Hause bringen kann. Scheinbar soll ja ganz Europa, insbesondere Deutschland, entzückt sein von unserer Anna.

Obwohl mir ihr Lied ebenfalls gut gefällt, kann ich es langsam nicht mehr hören. Am Mittwoch spielte Radio Argovia den Song gefühlte 700 Mal rauf und runter, so dass ich ihn nun bereits gehört habe. Bei uns im Geschäft läuft nunmal Argovia und da musste ich gezwungenermassen jedesmal mit hören. Da ich aber davon ausgehe, dass nicht jeder Radio Argovia hört den ganzen Tag, poste ich den Song nun trotzdem auch hier im Blog.

Ich wünsche Anna viel Glück im Finale und hoffe einerseits, dass endlich wieder die Musik im Vordergrund steht bei diesem Wettbewerb und andererseits, dass auch wir Schweizer am Ende glücklich sein können mit der Ausbeute.

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