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Marder-Chaot verletzt Fussballspieler!

Es ist ein schöner, frühlingshafter Märztag im Berner Oberland. Fussballfans, aber auch Familien mit Kindern besuchen in der Arena Thun das Fussballspiel zwischen Thun und Zürich. Ohne eine böse Vorahnung zu haben, sitzen die Zuschauer auf ihren Rängen, als das Unfassbare seinen Lauf nimmt. Gespielt sind wenige Minuten, als plötzlich ein Marder-Hooligan auf das Spielfeld stürmt. Die Ordner können den Chaoten nicht fassen und auch die Drohung des Schiedsrichters, das Spiel abzubrechen lässt den „Fan“ kalt.

Dass der Höhepunkt des Schreckens erst noch folgt, können die Zuschauer zu diesem Zeitpunkt nicht erahnen. Als wäre die Aktion dieses Raubtieres nicht schon abscheulich genug, greift er auch noch einen Spieler des FC Zürich an und verletzt diesen schwer an den Fingern. Nach langen Minuten schafft es der furchtlose Torhüter des FCZ doch noch, den Chaoten einzufangen und der Security zu übergeben.

Diese Tat macht nachdenklich. Muss es erst Tote geben, ehe die Politik etwas unternimmt? Wann endlich wird die Gewalt aus den Stadien mit harten Massnahmen verbannt. Es hatte Kinder im Stadion! Kann man es noch verantworten, seine Kinder an Fussballspiele zu lassen? Die Politik ist nun gefordert. Pfotenabdrücke beim Einlass ins Stadion sind unumgänglich! Ich bin schockiert!!!

Echte FAKTEN zur Gewalt an Fussballspielen

Ein häufiges Thema in den Medien ist die Gewalt an und um Fussballspiele. Die Medien schreiben und übertreiben sehr gerne über dieses Thema und der Leser glaubt leider zu oft alles was ihm unter die Nase gerieben wird. Der „Beobachter“ hat nun einen Beitrag veröffentlicht mit echten Fakten, welche klar aufzeigen, wie sich die Medien gerne alles so zurecht legen, wie es ihnen passt. Hier der Artikel:

Gewaltig übertrieben

Es gebe immer mehr randalierende Sportfans, behauptet das Bundesamt für Polizei. Die fragwürdigen
 Zahlen verschaffen Politikern die Legitimation, schärfere Massnahmen durchzusetzen.

Ende Januar waren 1294 Personen in der Datenbank Hoogan erfasst. Vor einem Jahr waren es 1210 gewesen, vor zwei Jahren gar nur 1110 Personen. Gespeichert wird, wer sich im Umfeld von Sportveranstaltungen gewalttätig verhält. Die Medien kamen flink zum Schluss: Es gibt mehr Chaoten und mehr Gewalt.

Wer sich genauer mit der sogenannten Hooligan-Datenbank beschäftigt, stellt fest: Die Zahl der tatsächlichen Gewalttäter ist weit kleiner als 1294. Voraussetzung für die Regis­trierung ist eine auferlegte Massnahme wegen Gewalt im Umfeld von Sportveranstal­tungen, etwa ein Rayon- oder Stadionverbot.

Ist die Massnahme abgelaufen, bleibt die Person weitere drei Jahre gespeichert. Wird ein Name also wegen eines dreijährigen Stadionverbots ins Hoogan getippt, bleibt er sechs Jahre gespeichert. So kommt es, dass von den 1294 registrierten «Gewalttätern» bloss 519 aktuell mit Massnahmen belegt sind, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) auf Anfrage des Beobachters sagt.

LÖSCHUNG IST NICHT EINFACH

Doch auch 519 entspricht nicht der Anzahl gewalttätiger Sportfans in der Schweiz. «Regel­mässig werden Unschuldige in der Datenbank gespeichert», sagt Anwältin Manuela Schiller, die oft Fans vertritt. Das verfälscht die Statistik.

Schiller erinnert sich an einen Fall, der exemplarisch für viele weitere stehe: Nach der Rückkehr von einem Spiel in Luzern gingen rund 100 Fans des FC Zürich gemeinsam zum Fanlokal im Zürcher Kreis 3. Auf dem Weg versprayten mehrere von ­ihnen Fassaden. Die Polizei kesselte eine grosse Zahl von Fans ein, erteilte ihnen ein Rayonverbot wegen Landfriedensbruch und einen Eintrag in Hoogan. Schiller vertrat 27 Erfasste im Rekursverfahren. Die Verbote wurden in erster Instanz bestätigt. 20 Leute konnten es sich finanziell nicht leisten, das Verwaltungsgericht anzurufen. Dass dieses die Rayonverbote nach einer Beschwerde aufhob, kam also nur sieben Fans zugute. «Die restlichen 20 Leute sind zu Unrecht in Hoogan», sagt Schiller.

Ein Freispruch in einem Strafverfahren führt zudem nicht zwingend zu einer Löschung des Eintrags. Auf eine entsprechende Anfrage von Schiller antwortete das Fedpol, dass Namen insbesondere dann nicht gelöscht würden, wenn ein Freispruch wegen «strafrechtlicher Besonderheiten» erfolgt sei, etwa beim Grundsatz «Im Zweifel für den Angeklagten». Zudem teilten die Gerichte die meisten Freisprüche dem Fedpol gar nicht mit. Der Betroffene müsste also selber aktiv werden. Weil Rayon- oder Stadionverbote bis zu einem strafrechtlichen Freispruch aber ohnehin meist abgelaufen sind, sparen sich viele diesen Aufwand.

KEINER GILT ALS UNSCHULDIG

Die Hürde für einen Hoogan-Eintrag ist tief. Für ein Rayon- oder Stadionverbot reicht eine «glaubwürdige Aussage», sei es durch Polizei, Sicherheitspersonal oder Sportvereine. Was das heisst, zeigt ein anderer Fall, den Anwältin Schiller vor rund drei Wochen vor dem Kreisgericht St. Gallen verhandelte: Ein 18-jähriger Fan des FC Basel wurde im August 2012 in der St. Galler AFG-Arena verhaftet. Ein Securitas-Mitarbeiter behauptete, bei der Eingangskontrolle von ihm getreten worden zu sein. Der junge Fan beteuerte von Anfang an seine Unschuld und verwies auf die Videoaufnahmen. Dennoch verbrachte er zwei Tage in Untersuchungshaft und bekam neben dem Strafbefehl ein Stadion- sowie Rayonverbot und einen Hoogan-Eintrag. Im Rekursverfahren tauchte neues Videomaterial auf, das zeigte: Der Fan hatte die Wahrheit gesagt, der Securitas-Mann war zur fraglichen Zeit nicht in der Nähe des 18-Jährigen gewesen.

Geht es um einen Hoogan-Eintrag, gilt die Unschuldsvermutung nicht. Neben dieser Umkehr der Beweislast ist auch problematisch, dass Einträge bereits wegen Bagatelldelikten erfolgen. Ein Blick auf die Zahlen der letzten Jahre, die dem Beobachter vorliegen, zeigt, welche Delikte wie viele Massnahmen nach sich zogen: 13 Massnahmen laufen wegen Beschimpfung, 53 wegen Tätlichkeiten, 23 wegen Verstoss gegen das Vermummungsverbot, 27 wegen Hinderung einer Amtshandlung – wobei gegen eine Person wegen eines Delikts mehrere Massnahmen verfügt werden können. «Solche Delikte rechtfertigen keinen Eintrag in eine Datenbank für Gewalttäter», sagt Schiller. 259 Massnahmen wurden wegen des Besitzes oder des Einsatzes von Feuerwerk verfügt, und 211 aktuell laufende Massnahmen bestehen wegen Landfriedensbruch, des Tatbestands bei Massenverhaftungen.

Interessant: Die Anzahl der Delikte mit physischer Gewalt, also Körperverletzung oder Gefährdung des Lebens, bewegen sich im tiefen zweistelligen Bereich und sind im Vergleich zu vor zwei Jahren praktisch unverändert geblieben – bei steigenden Zuschauerzahlen. Deutlich weniger Massnahmen sind wegen Sachbeschädigung und wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte ausgesprochen worden.

Der Beobachter hat die Polizeistellen in den grösseren Städten zur Entwicklung der Gewalt befragt. Lediglich Bern und St. Gallen lieferten konkrete Zahlen: In Bern kam es 2012 zu acht Einsätzen. 2011 waren es elf gewesen. Das seien bloss die Vorfälle rund ums Stadion, bei denen die Polizei eingegriffen habe, präzisiert Mediensprecherin Corinne Müller. In St. Gallen zählte die Polizei in der Saison 2010/2011 einen Zwischenfall, als ein Thun-Fan einen Polizisten tätlich angriff. Nach dem Abstieg des FC St. Gallen ein Jahr später nochmals einen. In der laufenden Saison wurden drei Zwischenfälle gezählt, bei denen Fans und Sicherheitsdienst oder Polizei aneinandergerieten. Videoauswertungen würden aber nicht in die Statistik einfliessen, relativiert auch die St. Galler Polizei die Bedeutung der Zahlen.

Aussagekräftigere Zahlen hat die Swiss Football League. Inspektoren erheben bei jedem Spiel Vorfälle im Stadion, auch zu Gewalt. In der Saison 2009/2010 wurden 16 Gewaltdelikte gezählt. Seither bewegt sich die Zahl im einstelligen Bereich. Zur Halbzeit der laufenden Saison waren Ausschreitungen im Eingangsbereich anlässlich des Spiels St. Gallen gegen Basel der einzige Zwischenfall.

KÜNFTIG MINDESTENS EIN JAHR RAYONVERBOT

Offenbar nimmt die Gewalt an Sportveranstaltungen nicht zu. Dennoch diskutieren Politiker vieler Kantone die Verschärfung des «Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen». In einigen Kantonen ist die forschere Gangart beschlossene Sache. Eine kaum diskutierte Änderung: Die Dauer des Rayonverbots beträgt neu mindestens ein Jahr und maximal drei Jahre statt wie bisher ein Jahr. So bleibt der Eintrag in Hoogan länger bestehen, die Zahl der vermeintlichen Chaoten steigt weiter. Und das Tor zu noch härteren Massnahmen steht – ohne Zunahme von Gewalt – weit offen.

Quelle: beobachter.ch

Auspowern beim Squashen

Vor einiger Zeit habe ich die Sportart Squash kennengelernt. Obwohl dies bereits mein Vater gespielt hatte, dauerte es bis letztes Jahr, ehe ich das erste Mal Squash spielte. Und dieser Sport hat mich so richtig gepackt. Da kann man sich wunderbar auspowern. Schnelligkeit, gute Reaktion, Konzentration und Vorausdenken sind besonders gefragt beim Squash.

Ziel des Spiels ist es, den Ball so zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht mehr erreichen kann, bevor er zum zweiten Mal den Boden berührt. Beim Squash benutzen beide Spieler dasselbe Spielfeld und auch die Seitenwände werden mit einbezogen. An den Wänden befinden sich rote Markierungen, welche das Spielfeld begrenzen.

Der Ball

Der Squashball ist aus Gummi, ca. so gross wie ein Golfball oder ein Tischtennisball (39 bis 40.5 mm) und wiegt zwischen 23.5 und 24.5 Gramm. Der Ball ist hohl und enthält einen Tropfen Flüssiggas, dadurch entsteht bei Erwärmung ein Überdruck. Der Ball muss warm gespielt werden, damit er seine volle Sprungfähigkeit erreicht. Üblicherweise sind Squashbälle schwarz; für Spiele, die auf einem Glascourt stattfinden werden grundsätzlich weisse Bälle genutzt, da diese sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer besser zu sehen sind.

Es gibt verschiedene Squash-Bälle. Die einzelnen Farbkategorien weisen darauf hin, wie schnell ein Squashball ist. Für Einsteiger ist grundsätzlich ein schneller Squashball zu empfehlen, wobei ich persönlich sofort mit dem sehr langsamen Profiball mit zwei gelben Punkten eingestiegen bin. So lernt man es doch gleich richtig :-).

  

Zählweise

Jeder Punkt, unabhängig davon wer das Aufschlagsrecht hatte, wird gezählt. Für einen Satzgewinn benötigt der Spieler 11 Punkte mit mindestens zwei Punkten Vorsprung. Steht es also 10:10 wird ein Tie-Break gespielt. Sobald ein Spieler zwei Punkte Vorsprung hat, gewinnt er den Satz (z.B. 15:13, 20:18 etc.). Seit November 2008 ist dies die weltweit offizielle Zählweise.

Ich möchte zukünftig gerne einmal pro Woche Squash spielen und suche dazu noch den passenden Partner. Falls du interessiert bist, dann melde dich doch bei mir :-).

 

Nicht ganz Sauber

Ich habe mich am Sonntag sehr für Peter Sauber gefreut, als ich gesehen habe, dass seine beiden Fahrer ingesamt 10 Punkt nach Hause gebracht haben. Und als ich später im Teletext gelesen habe, dass die Sauber Fahrer aus der Wertung geflogen sind, weil die Heckflügel ein paar Millimeter zu klein waren, machte sich auch bei mir Enttäuschung breit.

Nun, das ist wieder einmal so eine Entscheidung eines Verbandes, mit der ich grosse Mühe habe zu leben. Die Sachlage ist klar, die Heckflügel entsprechen nicht genau den Vorschriften. Doch haben diese 2-3 Millimeter wohl kaum den Rennausgang beeinflusst. Deswegen kann ich es nicht verstehen, weshalb die beiden Piloten gleich aus der Wertung fliegen. Der Sport sollte meines Erachtens im Vordergrund stehen. Natürlich soll sich jeder an das Reglement halten, keine Frage, doch in solch einem Fall würde doch auch eine andere Strafe ausreichen.

Dieser Fall erinnert mich an die Forfait-Niederlage des FC Aarau im Jahre 2006. Damals gewann Aarau gegen den FC St.Gallen klar und diskussionslos mit 4:0. Die Freude war noch nicht abgeklungen, als die Nachricht die Runde machte, dass Aarau das Spiel forfait verlieren werde, weil der Ersatztorhüter Astrit Rrustemaj nur für den Verein, nicht aber für die AG spielberechtigt war. Dieser musste damals für Massimo Colomba eingewechselt werden, nachdem dieser, ironischerweise von einem Spieler des FC St.Gallen, gefoult worden war.

Dass dieser Ersatztorhüter keinerlei Auswirkungen auf das Resultat hatte, wurde natürlich nicht mit einbezogen. Auch in diesem Fall sollte meiner Meinung nach der FC Aarau, der tatsächlich gegen das Reglement verstossen hat, bestraft werden. Aber einen Sieg in eine Niederlage umzuwandeln, wegen eines Formfehlers, der keinen Einfluss auf das Resultat hatte, ist der absolut falsche Weg.

Der Sport soll im Vordergrund stehen!

 

King Roger und der mangelnde Respekt

An den diesjährigen Australien Open ist es wieder einmal passiert. King Roger hat ein Spiel verloren! Und wie jedesmal, wenn der beste Tennisspieler aller Zeiten ein Spiel verliert, wollen auch jetzt wieder alle den Abstieg von Roger Federer voraus sehen.
Roger ist immer noch ein Mensch. Einer, der unglaubliches geleistet hat, immer noch leistet und viel mehr Respekt verdient hätte. Bei Blick online zum Beispiel meldet sich ein ehemaliger Wimbledon-Sieger. Pat Cash behauptet „Federer habe zu lange nur seine Fanpost gelesen“. Hallo?!? Federer hat 1 Spiel verloren und dies gegen einen starken Djokovic! Wieso meldet sich einer, der nur einen Grand-Slam Titel gewonnen hat in seiner Karriere, jetzt zu Wort? Eifersucht und Genugtuung, dass auch King Roger „nur“ ein Mensch ist? Für mich riecht es stark danach und zeugt von Charakterschwäche. Sich mit miesen Äusserungen über einen Weltstar ins Rampenlicht zu stellen, ist feige und peinlich.
Alle warten nur darauf, bis Federer stürzt. Ein sympathischer Weltstar ohne Skandale, der trotz riesigen Erfolgen stets auf dem Boden bleibt, das passt den Medien nicht. So einer ist uninteressant für die klatschgeile Gesellschaft in der wir leben.
Ich bin überzeugt, dass wir noch ganze lange Freude haben werden an unserem King Roger. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sich von Leuten, welche ausschliesslich negative Stimmung verbreiten wollen, nicht beeinflussen lässt.
Für mich ist und bleibt Roger ein Held und Vorbild. Daran wird sich auch nie etwas ändern können. DANKE ROGER!

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