Impfzwang wird klangheimlich eingeführt!

Damit sich die Schweiz besser gegen übertragbare Krankheiten wappnen kann, wurde das Epidemie-Gesetz total revidiert. Dieses Gesetz wurde vom Parlament am 6. März durch gewunken und soll nun 2013 in Kraft treten. Gehört hat man davon kaum etwas. Man musste schon zur richtigen Zeit das richtige Radio hören um es am Rand mitzubekommen. Wo waren denn hier die ansonsten so Sensationsgeilen Medien wie zum Beispiel der Blick? Im Internet wurde ich zudem nirgends fündig, auf der Suche nach Informationen zum Parlamentsentscheid. Hier stinkt es doch gewaltig zum Himmel! Nur das Heft „Pro Life“ konnte mir die gewünschten Informationen liefern. „Pro life“ verspricht übrigens auch, dass es die weitere Behandlung zu diesem Thema kritisch beobachten wird.

Impfzwang

In Artikel 7 steht geschrieben, dass „wenn es eine ausserordentliche Lage erfordert, kann der Bundesrat für das ganze Land oder für einzelne Landesteile die notwendigen Massnahmen anordnen.“ Was denn diese notwendigen Massnahmen genau sein sollen, wird nicht beschrieben. Das kann also alles Mögliche sein.

In Artikel 22 steht geschrieben, dass die Kantone die „Impfung von gefährdeten Bevölkerungsgruppen, von besonders exponierten Personen und von Personen, die bestimmte Tätigkeiten ausüben, für obligatorisch erklären“ kann.

Doch auch hier wird nicht genau beschrieben, was für Personen bzw. welche Tätigkeiten gemeint sind.

Weiter werden in Artikel 50 die Voraussetzungen für eine  Weitergabe von Personendaten definiert. „Zur Identifizierung von kranken, krankheitsverdächtigen, angesteckten, ansteckungsverdächtigen und krankheitserreger ausscheidenden Personen im Hinblick auf Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit“ können folgende Daten bekannt gegeben werden: „Name, Adresse, Geburtsdatum, berufliche Tätigkeit, Angaben über Reisewege, Aufenthaltsorte, Kontakte mit Personen, Tieren und Gegenständen, Ergebnisse von medizinischen Untersuchungen“. Diese Daten dürfen nicht nur zwischen Bund und Kantonen weitergegeben werden, sondern auch an ausländische Behörden.

Ich finde diese Gesetzesänderung äusserst brisant, greift sie doch stark die Persönlichkeits- und Selbstbestimmungsrechte an. Doch scheinbar ist dies für unsere Medien nicht mehr als ein Randthema. Sonst werden noch so harmlose Geschichten so aufgebauscht, dass das naive Volk sofort an einen riesen Skandal glaubt, aber hier hört man nichts. Dies zeigt wieder einmal auf, wieviel Macht diese Medien haben. Unheimlich und die meisten glauben trotzdem, ohne zu Hinterfragen, was ihnen eingetrichtert wird.

In diesem Fall geht es doch eindeutig darum, möglichst viel Geld mit irgendwelchen Medikamenten zu verdienen. Ich soll mir also ein Mittel in die Venen jagen lassen, von dem irgendwelche Chemiker behaupten, dass es mich vor einer Krankheit schützt. Eine Krankheit, welche diese Chemiker vielleicht sogar selbst geschaffen haben?

Doch keine Vergewaltigung in Baden?

Es war im Dezember 2011 als die Polizei über die Medien und Facebook einen jungen Mann suchte, der in Baden eine 28-jährige Frau vergewaltigt haben soll. Mit Hilfe eines Zeugen konnte der gesuchte Mann auch sehr rasch ausfindig gemacht und verhaftet werden. Überall wurde über den Vergewaltiger berichtet, sogar, dass er mit Kleinkindern zusammen arbeitet wurde publik gemacht. Der Ruf des jungen Mannes wurde also zerstört, bevor seine Schuld überhaupt bewiesen war.

Nun musste die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen. Der Beschuldigte beteuerte immer wieder, dass er mit der Frau Sex gehabt hatte, dies aber jederzeit einvernehmlich geschehen sei. Nun muss davon ausgegangen werden, dass die beiden bereits im Nordportal Sex gehabt hatten und dem jungen Mann kann nicht nachgewiesen werden, dass er die Frau zum Geschlechtsverkehr genötigt oder unter Druck gesetzt hatte.

Unheimliche Geschichte. Wenn die Frau tatsächlich vergewaltigt wurde und der Täter nun ungeschoren davon kommt, muss das ja eine heftige Ohrfeige sein für das Opfer. Wenn jedoch die Frau diese Vergewaltigung erfunden hat, dann müssen sich doch alle Frauen, welche wirklich vergewaltigt worden sind geohrfeigt vorkommen. Wie kann ein Mensch behaupten, dass er vergewaltigt wurde, obwohl das gar nicht stimmt? Wie kann man so schamlos sein und dem angeblichen Täter den Ruf so richtig versauen?

Als man davon ausging, dass dieser Mann die Frau vergewaltigt hat, wurde gross in jeder Zeitung davon berichtet. Man hat Informationen über den vermeintlichen Täter gesammelt und veröffentlicht. Doch jetzt, wo das Verfahren eingestellt wurde, liest man dies nur so beiläufig. Viele werden gar keine Kenntnis davon nehmen.

Allerdings kann ich es auch nicht verstehen, wieso der Fall nun abgeschlossen sein soll. Es sind meines Erachtens noch viel zu viele Fragen offen, um diesen Fall einfach abzuschliessen. Was ist denn genau passiert? Warum beschuldigt eine Frau einen Mann der Vergewaltigung?

Egal, wie das in diesem Fall war. Ich finde es auf alle Fälle abscheulich, wenn eine Frau einfach behauptet vergewaltigt worden zu sein, obwohl dies gar nicht stimmt. Ich halte dies in etwa genau so schlimm, wie eine wirkliche Vergewaltigung!

Facebook bewegt die Welt

Gestern soll das soziale Netzwerk Facebook scheinbar für mehrere Stunden offline gewesen sein. Ich persönlich habe es nicht einmal bemerkt, doch trotzdem war es unmöglich davon ohne Kenntnis zu bleiben. Blogs schrieben darüber, Blick und Radio Argovia fragten das Facebook-Volk nach den besten Sprüchen über den Facebook-Ausfall und wohl so ziemlich jedes Radio und jede Online Newsseite berichtete über den Ausfall.

Dabei waren es nur gerade ein paar wenige Stunden. Wie sähe die Welt wohl aus, wenn Facebook mal mehrere Tage ausfallen würde? Könnten die Menschen ihren Alltag noch bewältigen? Würde die Suizid-Rate in die Höhe schnellen? Die Aktienkurse ins Bodenlose fallen? Ich weiss es nicht, aber fände es noch interessant, dieses Szenario einmal zu erleben. Vorsorglich möchte ich hier aber erwähnen, dass ich, falls es wirklich mal zu einem derartigen Ausfall kommen sollte, nicht der Schuldige bin! Versprochen 😉

Ein Misserfolg und schon soll die Zeit abgelaufen sein

Er ist das Multitalent von Deutschland. Was er bisher angefasst hat, wurde zu gold. Ob als Entertainer, als Sportler, als Sänger oder als Produzent. Ja, er hat mit der Wok-WM sogar eine neue Sportart ins Leben gerufen.

Die Rede ist natürlich von Stefan Raab. Ich persönlich finde ihn schlicht genial und bin beeindruckt von ihm. Er reisst grosse Sprüche und nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch wenn das einer darf, dann ist es wohl Stefan Raab. Er ist sich für nichts zu schade, hat schon einiges erlebt und ist sehr intelligent. Er reisst nicht nur freche Sprüche, sondern er leistet auch einiges. 

Doch nun hatte er mit „Unser Star für Baku“ unbefriedigende Einschaltquoten. Ein Projekt, an dem Raab mitgearbeitet hat, ist erstmals nicht von Erfolg gekrönt. Und was schreibt die Pendlerzeitung „20 Minuten“? „Der Erfolgsgarant der keiner mehr ist“ und „Ist seine Zeit abgelaufen?“  haben mich doch sehr gewundert. Wenn man also einmal nicht erfolgreich ist, bedeutet es also gleich, dass seine Zeit abgelaufen ist? Das erinnert mich stark an die Kritiker von Roger Federer, welche nach jeder Niederlage das Ende des Tennisgottes sehen wollen.

 

Meine Güte, Raab sorgt immer wieder für tolle Unterhaltung, da darf auch er einmal mit einer Sendung etwas weniger Erfolg haben. Zudem glaube ich kaum, dass dies an Raab liegt, sondern wohl eher daran, dass sich die Menschen nicht mehr gross für den „Eurovision Song Contest“ interessieren!

Pyros legalisieren?

Bekanntlich ist es in Rom beim Spiel Lazio – FCZ zu einem Unfall mit Feuerwerk gekommen. Ein gefundenes Fressen für die Medien, allen voran natürlich für den Blick. Natürlich ist derjenige, dem es die Finger weggesprengt hat auf eine Art selbstschuld. Wer mit Feuerwerk spielt, geht Risiken ein. Aber wenn ich dann Kommentare lese, dass ihm das recht geschieht und dass es sogar toll sei, dass ihm das passiert ist, frage ich mich schon, in wie weit diese Leute besser sein sollen, als so ein „Chaot“. Auch bei diesen Menschen scheint das Gewaltpotenzial gross zu sein, ansonsten würde man einem Menschen kaum wünschen, dass er seine Finger verliert.

Völlig aufgebauscht wird das Ganze in den Medien, gute sachliche Berichte sind nur im Beobachter zu finden. Die anderen Medien nutzen diese Stories um ihre Auflagen zu verbessern und übertreiben natürlich nicht ungerne. Und die Gesellschaft ist heut zu Tage sowieso zu faul, um sich eigene Meinungen zu bilden. Man übernimmt völlig naiv die Geschichten aus den Medien ohne irgendetwas zu hinterfragen. Nicht nur bei diesem Thema. Viele gute Sachen schaffen so nie den Durchbruch, weil sie von den Medien verurteilt werden. Logisch, wenn es zum Beispiel andere Methoden gibt, um psychische Krankheiten zu besiegen, dann läuten bei der Pharmaindustrie alle Alarmglocken. Ich will nicht wissen, was im Hintergrund alles passiert. Aber das ist ein anderes Thema.

Meines Erachtens sind Medien wie der Blick massgeblich beteiligt daran, wenn es dann wieder einmal zu Ausschreitungen kommt. Es braucht ja nicht viel und schon ist man landesweit in den Medien. Für viele ist das doch genau der Kick. Sie spüren, wieviel Macht sie haben.

Ich bin dafür, dass man kontrolliertes Zünden von Pyro’s erlaubt. Jede Fanszene hätte seine offiziellen „Pyromanen“, welche jede Pyroshow vorher ankündigen müssten. So würde man mit den Fans zusammenarbeiten und zeigen, dass man die Fankultur ernst nimmt. Jedoch sollten hier lediglich Pyro’s und keine Knallkörper inbegriffen sein. Knallkörper zu zünden in einer Menschenmenge ist in jedem Fall völlig unverantwortlich. Ich bin überzeugt, dass solche Lösungen für Ruhe sorgen würden. Agressiv gegen die Fans arbeiten, ist doch total kontraproduktiv und schürt nur Provokationen. Wenn ich von 1000 Polizisten empfangen werde, signalisiert mir das doch, dass ich für gewalttätig gehalten werde. Und wer will schon vorverurteilt werden?

Natürlich müssten auch die Fans zu einer Zusammenarbeit bereit sein. Man muss einander entgegen kommen, sonst braucht man sich nicht zu beklagen, wenn völlig hirnrissige Massnahmen durchgesetzt werden.