Grosse Wut nach Mord in der Westschweiz

Eine hübsche, junge Frau begleitet alleine einen verurteilten Vergewaltiger zu einer Reittherapie. Was wie ein schlechter Scherz tönt, ist leider in der Schweiz Tatsache geworden. Dank der Naivität der verantwortlichen Personen muss nun ein 8-Monate altes Baby ohne Mutter aufwachsen. Das Unverständnis, wie so etwas passieren kann ist gross. Die Menschen in der Schweiz haben völlig zurecht die Schnauze voll von dieser Kuscheljustiz. Solche Monster gehören lebenslänglich (und zwar wirklich lebenslänglich) weggesperrt, ohne wenn und aber! Selbst wenn diese Biester therapierbar sein sollten. Ich finde es sehr beunruhigend zu wissen, dass man in der Schweiz Menschenleben riskiert, in der Hoffnung, dass so ein Monster geheilt werden kann. Jedes Todesopfer ist eines zuviel!

Man kann nur hoffen, dass dieser Schweinehund nicht noch weitere Opfer findet und schnellstens von der Polizei gefasst wird. Ich verstehe die Verhältnismässigkeit in der Schweiz überhaupt nicht. Fussballfans werden stärker bewacht, als verurteilte Vergewaltiger. Diese Tatsache macht unglaublich wütend und traurig. Mir scheint es so, als ginge der gesunde Menschenverstand mehr und mehr verloren.

Aus dem EHC Aarau werden die Argovia Stars

Was lange Zeit gemunkelt und mindestens von mir befürchtet wurde, ist nun Tatsache. Wettingen-Baden und der EHC Aarau arbeiten schon länger zusammen. Im Juniorenbereich ist dann plötzlich der Name Argovia Stars aufgetaucht. Das Ganze ist vergleichbar mit dem Team Aargau im Fussball. Da arbeiten die Klubs Aarau, Wohlen und Baden zusammen und treten im Junioren-Bereich als Team Aargau auf.

Im Eishockey bleibt es  jedoch nicht beim Juniorenbereich. Die Dachorganisation heisst „Argovia Stars“ und unter diesem Namen treten ab der kommenden Saison der EHC Aarau (als erste Mannschaft) und Wettingen-Baden (als zweite Mannschaft) auf. Also eigentlich nichts anderes als eine Fusion der beiden Vereine. Neues Logo, welches auch noch geklaut wurde (!), neue Klubfarben und früher oder später auch neue Trikots. Keine Frage, der EHC Aarau wird über kurz oder lang verschwinden. Das ist als würde man im Fussball schleichend einen FC Aargau gründen.

Scheinbar war dieser Weg unumgänglich, eine Existenz nur durch diese Fusion möglich. Ich hätte ja für diesen Schritt durchaus Verständnis, wenn man hätte sehen können, dass vorher alles Mögliche versucht wurde, um neue Sponsoren und Zuschauer ins Boot zu holen. Doch seit Jahren nimmt man vom EHC Aarau keine Kenntnis, wenn man sich nicht selbst aktiv informiert. Eine Marketingstrategie scheint nicht vorhanden zu sein. Vielleicht irre ich mich, und es wurde einiges unternommen im Hintergrund. Doch wenn ich nirgends mitbekomme, dass es den EHC Aarau überhaupt gibt, läuft definitiv etwas falsch.

Auch wenn ich letzte Saison nur sehr selten in der KEBA anzutreffen war, habe ich mich laufend über den EHCA informiert. Mein Herz gehört dem FC Aarau, da ist es aus finanziellen und zeitlichen Gründen für mich nicht tragbar auch regelmässig die Spiele der Eishockeyaner zu besuchen. Trotzdem bin ich nach wie vor am Geschehen interessiert und finde die momentane Entwicklung besorgniserregend. Dieses neue Produkt hat in meinen Augen nicht mehr viel mit dem EHC Aarau zu tun.

Die spezielle Logik der Swiss Football League

Als erstes natürlich die grosse Freude, dass unser geliebtes Brügglifeld in der Super League zurück ist und wie. Mit einer 4:2 Gala hauten die Aarauer die Nachbarn aus *uzern aus dem Hexenkessel Brügglifeld.

Allerdings gab es vom Verband einige Auflagen, die der FCA erfüllen musste. So wurde zum Beispiel ein sogenannter 0-Sektor eingeführt. Dieser Sektor ist eigens für das Fernsehen eingerichtet worden. In diesem Sektor befand sich letztendlich aber gerade mal eine Kamera. Ja, gut okay, gibt schlimmeres. Wenn da nicht einige Folgen daraus entstünden die bei mir ein chronisches Kopfschütteln ausgelöst haben (Ich bin es übrigens immer noch nicht los geworden, was das Schreiben erheblich erschwert…).

Sofern ich das richtig interpretiere, entstand durch diesen 0-Sektor der neue Heimsektor, welcher nun abgetrennt vom Tribünensektor besteht. In diesem Heimsektor werden nun etwas über 5000 Zuschauer reingelassen. Diese Neuerung führte dazu, dass auf der Bachseite ein kleiner Eingang etwas vergrössert werden musste und zum neuen Haupteingang ernannt wurde. Eine zweite Möglichkeit zum Eintritt besteht auf der Kebaseite, direkt neben dem Gästeblock.

Die beiden Eingänge sind relativ klein und bieten einerseits wenig Platz (Bachseite) und anderseits ein gewisses Gefahrenpotential (Eingang neben Gästesektor). Hingegen geniessen die Besucher der Tribüne und der 500 Stehplatzbesucher neben der Tribüne zwei grosse Eingänge mit viel Raum. Bloss müssen in diesem Sektor nur rund 1800 Zuschauer untergebracht werden.

Hinter der Tribüne bestand bisher zudem das grösste Cateringangebot. Zuschauer von der Gegengerade oder von  hinter dem Tor verpflegten sich oft bei diesen Ständen. Nun aber geht das wegen der Sektorentrennung natürlich nicht mehr und so wurden hinter dem Hügel bei der Gegengeraden Verpfelgungsstände platziert. Klar kommt es da jetzt einerseits zu längeren Wartezeiten, und andererseits müssen die Zuschauer den Hügel überwinden, um an Getränke oder Essen zu gelangen. Im Sommer bei Sonnenschein kein unzumutbarer Zustand. Im Winter oder bei Regen ist die Sicherheit aber alles andere als gewährleistet.

Wenn ich mich nun daran erinnere, mit welcher Begründung die SFL diese Neuerungen rechtfertigte, zweifle ich ernsthaft am gesunden Menschenverstand dieser Herren. Denn eigentlich sollten diese Massnahmen die Sicherheit der Zuschauer erhöhen!

Wenn der SFL tatsächlich die Sicherheit und zusätzlich die Zufriedenheit der Fans am Herzen liegt, dann sollten sie Grösse zeigen und diese Auflagen nochmal überdenken. In der Theorie mag das Konzept vielleicht noch knapp aufgehen, in der Praxis tut es dies aber definitiv nicht! Und am Ende muss auch noch der FC Aarau die Kritik einstecken…

GC wohl zu unreif für den Titel

Ich habe in den letzten Wochen immer darauf gehofft, dass GC am Ende vor Basel stehen wird. Nicht weil ich GC mag, sondern einfach nur deswegen, weil ich Meisterschaften nicht gerne habe, bei denen immer dieselbe Mannschaft am Ende zuoberst steht. Bis heute hatte ich durchaus noch Hoffnung, dass es die Zürcher schaffen werden. Basel tanzt auf drei Hochzeiten, dies raubt Kraft. Doch heute habe ich davon gelesen, dass GC und Adrian Fetscherin extrem viel Energie in einen unnötigen Nebenschauplatz verschwenden – und dies nicht zum ersten Mal.

Der Goalie Roman Bürki wurde nachträglich wegen einer Unsportlichkeit mit drei Spielsperren bestraft. Zuvor hatte SRF-Mann Sascha Ruefer im Sportpanorama genau so eine Konsequenz gefordert und auch der Blick nahm diese Geschichte natürlich gerne auf. Ich bin auch überzeugt, dass der Blick in seinen Artikeln über dieses Thema massiv übertrieben hat – so wie es dieses Blatt eben immer macht. Selbst Schuld, wer diese Zeitung ernst nimmt…

Dass Journalisten (besonders die vom Blick) gerne alles in ein anderes Licht stellen ist nichts neues. Die Reaktion von GC und Adrian Fetscherin ist meines Erachtens sehr unprofessionell. Beim GCZ sollte man sich auf das Wesentlich konzentrieren, und ehrlich eingestehen, dass 3 Spielsperren durchaus angebracht sind. Ja, Roman Bürki hat Pajtim Kasami an der Schulter nur gestreift, es hätte aber genau so gut passieren können, dass der Schuh mitten im Gesicht gelandet wäre. Das Ganze ist sicherlich aus der Emotion passiert, darf aber eigentlich nicht passieren. Man kann nicht immer Fairness anpreisen und dann solch eine Aktion vertuschen wollen. Ruefer hat seine ehrliche Meinung gesagt und das darf er, mit Rufschädigung hat das nun wirklich nichts zu tun. Schliesslich konnte sich jeder Zuschauer zuvor selbst eine Meinung bilden, beim Betrachten der TV-Bilder.

Ich habe dieses Sportpanorama gesehen und hatte nicht den Eindruck, dass Sascha Ruefer falsch handelt. Im Fussball spricht man über etliche Szenen und da werden Meinungen ausgetauscht. Wer damit nicht umgehen kann, sollte vielleicht den Fernsehkonsum generell überdenken.

Wenn die Grasshoppers noch Chancen auf den Titel haben wollen, sollten sie nicht mit solchen Nebengeschichten Unruhe ins Team bringen. Übrigens dürfte es für den Ersatztorhüter Taini nicht sehr motivierend sein, wenn man nun von Wettbewerbsverzerrung spricht, weil der Stammtorhüter fehlt…

Schiessgeile Jäger schlagen wieder zu!

Es ist ein trauriges Kapitel der Schweiz, welches immer wieder eine Fortsetzung erhält. Wieder einmal wurde ein Bär abgeknallt, weil er den Menschen zu nahe kam. Ja ja, der Mensch ist ja schliesslich das oberste Wesen und das darf tun und lassen, was es will. Sich die Frage stellen, warum Bären überhaupt in Dörfer gelangen, ist zuviel verlangt. Den Bären zu betäuben und in einen Wildpark o.ä. zu geben, ist scheinbar ebenfalls zuviel verlangt. Im Ausreden erfinden, warum es keine andere Möglichkeit gegeben hätte sind die Entscheidungsträger kreativ. Nicht aber, wenn es darum geht eine Lösung zu finden, mit der allen gedient wäre. So durfte halt wieder einmal so ein schiesswütiger Jäger seine kranken Bedürfnisse befriedigen und das Tier abknallen! Tolle Schweiz…