Dem Fussballfan blutet das Herz

Am Donnerstagabend nach dem Spiel des FC Aarau gegen den FC Basel ist es leider zu wüsten Szenen gekommen. Basler Chaoten stürmten das Feld und griffen die Aarau Fans an. Es tut mir im Herzen weh, dass solche Idioten sovieles zerstören können. Fussball ist eine so tolle Sache. Ich geniesse es immer sehr meinen FC Aarau unterstützen zu können. In unserem Grüppchen ganz oben im Fanblock haben wir schon viele schöne, emotionale, intensive und spannende Zeiten erlebt. Ein, zwei Bierchen trinken, über Gott und die Welt diskutieren und dabei dem FC Aarau zujubeln – das ist für mich der perfekte Ausgleich zum gestressten Alltag.

Wenn dann ein paar vermummte Holzköpfe (wobei dieser Ausdruck eigentlich ja eine Beleidigung für das Holz darstellt) nichts besseres zu tun haben, als Krawall zu machen, dann kommt in mir eine grosse Wut auf. Meine Welt, meine grosse Leidenschaft ist in Gefahr. Wie oft habe ich bei Nicht-Fussballfans schon argumentiert, dass die Medien gerne alles aufbauschen. Wenn dann solche Sachen passieren und mir selbst eine Fackel am Kopf vorbei fliegt, dann bin ich mit meinen Kräften am Ende.

Ich mag mich kaum an ähnliche Szenen erinnern, welche ich erlebt habe in meiner 20-jährigen Fankarriere. Es ist also sicherlich nicht richtig, nun gleich alles in Frage zu stellen. Ich hoffe auf gute Massnahmen, welche die wahren Parasiten entlarven und zur Rechenschaft ziehen können. Wie wäre es, wenn man die Chaoten mit Farbe markiert? Ein Verschwinden in der Masse wäre wesentlich schwieriger.

Wenn allerdings wieder Massnahmen ergriffen werden, welche die wahren Fans zusätzlich bestrafen, haben die Chaoten nur noch mehr Schaden anrichten können.

Wie unmenschlich das Leben sein kann, habe ich leider am Donnerstagabend und am Freitagmorgen (in einem anderen Zusammenhang) stark spüren müssen. Mich macht das traurig und ich frage mich, warum es nicht möglich zu sein scheint, fair und korrekt miteinander umgehen zu können…

Grosse Wut nach Mord in der Westschweiz

Eine hübsche, junge Frau begleitet alleine einen verurteilten Vergewaltiger zu einer Reittherapie. Was wie ein schlechter Scherz tönt, ist leider in der Schweiz Tatsache geworden. Dank der Naivität der verantwortlichen Personen muss nun ein 8-Monate altes Baby ohne Mutter aufwachsen. Das Unverständnis, wie so etwas passieren kann ist gross. Die Menschen in der Schweiz haben völlig zurecht die Schnauze voll von dieser Kuscheljustiz. Solche Monster gehören lebenslänglich (und zwar wirklich lebenslänglich) weggesperrt, ohne wenn und aber! Selbst wenn diese Biester therapierbar sein sollten. Ich finde es sehr beunruhigend zu wissen, dass man in der Schweiz Menschenleben riskiert, in der Hoffnung, dass so ein Monster geheilt werden kann. Jedes Todesopfer ist eines zuviel!

Man kann nur hoffen, dass dieser Schweinehund nicht noch weitere Opfer findet und schnellstens von der Polizei gefasst wird. Ich verstehe die Verhältnismässigkeit in der Schweiz überhaupt nicht. Fussballfans werden stärker bewacht, als verurteilte Vergewaltiger. Diese Tatsache macht unglaublich wütend und traurig. Mir scheint es so, als ginge der gesunde Menschenverstand mehr und mehr verloren.

Marder-Chaot verletzt Fussballspieler!

Es ist ein schöner, frühlingshafter Märztag im Berner Oberland. Fussballfans, aber auch Familien mit Kindern besuchen in der Arena Thun das Fussballspiel zwischen Thun und Zürich. Ohne eine böse Vorahnung zu haben, sitzen die Zuschauer auf ihren Rängen, als das Unfassbare seinen Lauf nimmt. Gespielt sind wenige Minuten, als plötzlich ein Marder-Hooligan auf das Spielfeld stürmt. Die Ordner können den Chaoten nicht fassen und auch die Drohung des Schiedsrichters, das Spiel abzubrechen lässt den „Fan“ kalt.

Dass der Höhepunkt des Schreckens erst noch folgt, können die Zuschauer zu diesem Zeitpunkt nicht erahnen. Als wäre die Aktion dieses Raubtieres nicht schon abscheulich genug, greift er auch noch einen Spieler des FC Zürich an und verletzt diesen schwer an den Fingern. Nach langen Minuten schafft es der furchtlose Torhüter des FCZ doch noch, den Chaoten einzufangen und der Security zu übergeben.

Diese Tat macht nachdenklich. Muss es erst Tote geben, ehe die Politik etwas unternimmt? Wann endlich wird die Gewalt aus den Stadien mit harten Massnahmen verbannt. Es hatte Kinder im Stadion! Kann man es noch verantworten, seine Kinder an Fussballspiele zu lassen? Die Politik ist nun gefordert. Pfotenabdrücke beim Einlass ins Stadion sind unumgänglich! Ich bin schockiert!!!

Bedroht ein Tag ohne Fleischkonsum das eigene Leben?

Ich schaue am PC zurzeit gerade das Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys, während meine Frau eine Wiederholung des Kassensturz schaut. Da geht es darum, dass die Menschen zuviel Fleisch essen und nun gewisse Kantinen und Altersheime an einem Tag in der Woche einen Vegi-Tag machen. In so einer Kantine wurden mehrere Personen gefragt, ob dies ein Problem sei. Die meisten finden es völlig in Ordnung, während es aber auch gegenteilige Aussagen dazu gegeben hat. Ein Mann regte sich richtiggehend auf. Diesem Herrn gehört mein aufrichtiges Mitleid. Wenn man nur glücklich überleben kann, indem man jeden Tag Tiere futtert, dann ist man richtig arm dran. Interessant war auch die Aussage, dass jeder die Wahl haben sollte, ob er sich mit Fleisch oder vegetarischen Produkten ernähren möchte. Schon mal darauf geachtet, wie mickrig – oder oft sogar gänzlich fehlend – die Auswahl an vegetarischen Produkten ist? Ich erlebe dies an jedem Fussball- oder Eishockeyspiel…

Hier der interessante Beitrag des Kassensturzes: Streit um Fleischkonsum

Schiessgeile Jäger schlagen wieder zu!

Es ist ein trauriges Kapitel der Schweiz, welches immer wieder eine Fortsetzung erhält. Wieder einmal wurde ein Bär abgeknallt, weil er den Menschen zu nahe kam. Ja ja, der Mensch ist ja schliesslich das oberste Wesen und das darf tun und lassen, was es will. Sich die Frage stellen, warum Bären überhaupt in Dörfer gelangen, ist zuviel verlangt. Den Bären zu betäuben und in einen Wildpark o.ä. zu geben, ist scheinbar ebenfalls zuviel verlangt. Im Ausreden erfinden, warum es keine andere Möglichkeit gegeben hätte sind die Entscheidungsträger kreativ. Nicht aber, wenn es darum geht eine Lösung zu finden, mit der allen gedient wäre. So durfte halt wieder einmal so ein schiesswütiger Jäger seine kranken Bedürfnisse befriedigen und das Tier abknallen! Tolle Schweiz…