Gäste müssen warten…

Bei Super League Spielen und teilweise sogar bei Challenge League Spielen (letzte Saison Wil, bei ca. 800 Zuschauern im gesamten Stadion!) hat es sich leider eingebürgert, dass Gästefans erst 30 Minuten nach Spielschluss aus dem Stadion gelassen werden.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will. Meine logische Denkweise lässt es nicht zu, verstehen zu können, wo da genau die Vorteile sein sollen. Im Gegenteil, wächst so nicht eher das Risiko von Ausschreitungen?
Schliesslich haben die Heimfans bei dieser Vorgehensweise theoretisch viel mehr Zeit, sich beispielsweise in einem Quartier zu formieren und einen gezielten Angriff zu planen. Zudem macht es die Gästefans sauer, wenn sie eine gefühlte Ewigkeit warten müssen. Auch nicht gerade förderlich, wenn man Ruhe rein bringen möchte. Teilweise (St.Gallen) geschieht dies auch noch auf engstem Raum. Wäre nicht das pure Gegenteil sinnvoller? Dass man die Auswärtsfans möglichst rasch nach dem Schlusspfiff aus dem Stadion geleitet? Wenn ich mich nicht täusche geschieht in Aarau genau das. Über die Gästefans hat man doch viel die bessere Übersicht, während die Heimfans wesentlich schwieriger zu überblicken sind, da sie sich in alle Richtungen verstreuen.

Na ja, irgendeine Logik wird es ganz bestimmt haben…

Grosse Wut nach Mord in der Westschweiz

Eine hübsche, junge Frau begleitet alleine einen verurteilten Vergewaltiger zu einer Reittherapie. Was wie ein schlechter Scherz tönt, ist leider in der Schweiz Tatsache geworden. Dank der Naivität der verantwortlichen Personen muss nun ein 8-Monate altes Baby ohne Mutter aufwachsen. Das Unverständnis, wie so etwas passieren kann ist gross. Die Menschen in der Schweiz haben völlig zurecht die Schnauze voll von dieser Kuscheljustiz. Solche Monster gehören lebenslänglich (und zwar wirklich lebenslänglich) weggesperrt, ohne wenn und aber! Selbst wenn diese Biester therapierbar sein sollten. Ich finde es sehr beunruhigend zu wissen, dass man in der Schweiz Menschenleben riskiert, in der Hoffnung, dass so ein Monster geheilt werden kann. Jedes Todesopfer ist eines zuviel!

Man kann nur hoffen, dass dieser Schweinehund nicht noch weitere Opfer findet und schnellstens von der Polizei gefasst wird. Ich verstehe die Verhältnismässigkeit in der Schweiz überhaupt nicht. Fussballfans werden stärker bewacht, als verurteilte Vergewaltiger. Diese Tatsache macht unglaublich wütend und traurig. Mir scheint es so, als ginge der gesunde Menschenverstand mehr und mehr verloren.

Falsche Entscheidungen können gar nicht getroffen werden

Jeder kennt wohl mindestens eine Entscheidung in seinem Leben, welche heute als Fehler angesehen wird. Und was machen wir da? Wir zermürben uns das Hirn, hadern mit uns selbst und lösen so schlechte Gefühle in uns aus. Dabei ist dies etwa so sinnlos, wie Wasser in die Aare zu tragen. Denn ändern lässt sich diese Entscheidung heute eh nicht mehr. Und das Wichtigste: Im Leben entscheidest du dich immer nach dem gerade aktuellen Wissensstand. Und aufgrund dieses Wissens entscheidest du dich für das in diesem Moment richtige. In diesem Moment ist es für dich also die richtige Entscheidung, sonst würdest du es ja nicht so tun. Später würdest du dich vielleicht anders entscheiden, dann hast du aber auch einen völlig anderen Wissensstand. Sich selber Vorwürfe zu machen deswegen, ist also ganz schön unfair, da die beiden Personen gar nicht über denselben Erfahrungsschatz verfügen ;-).

Dies als kleiner Gedanke für alle, welche sich zu oft das Hirn über Dinge zerbrechen, die sie nicht mehr ändern können.

Eine Liebeserklärung an Tolino shine

E-Book Reader oder weiterhin traditionelle gedruckte Bücher?

Diese Frage stellte ich mir vor ein paar Wochen. Doch allzu lange musste ich nicht überlegen. Die Vorteile eines E-Books schienen für mich dermassen zu überwiegen, dass sich der Entscheid automatisch gefällt hat.

Nun habe ich ca. zwei Monate E-Book Erfahrung und mein Bauchgefühl hatte zu 100% recht. In dieser Zeit habe ich bereits so viele Bücher gelesen, wie nie zuvor. Es ist toll, sich im Internet nach einem Buch zu informieren und dieses dann, direkt vom Sofa aus, direkt beziehen zu können. Es ist nicht nötig, sich in einer Buchhandlung durch den Bücherwald zu kämpfen. Hinzu kommt, dass die E-Book Version jeweils um einiges günstiger ist, als die gedruckte Version. Entfallende Reisekosten in eine Buchhandlung sind hier noch nicht einmal erwähnt.

Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht. Mein Tolino shine ist federleicht und liegt perfekt in der Hand. Auch für die Augen ist es sehr angenehm, wenn ich mit dem Tolino lese. Die Schrift kann ich in Art und Grösse so anpassen, wie es für mich am angenehmsten ist. Ist es dunkel, kann ich das Hintergrundlicht einschalten, was wesentlich effektiver ist, als die Nachttischlampe. Und auch in der Sonne ist es kein Problem auf dem Tolino zu lesen.

Und nicht zu unterschätzen ist der Platz, den man im Haus spart. Die gekauften Bücher sind auf dem Tolino indes genau so sicher, da sie alle zusätzlich in einer Cloud, unabhängig vom E-Book,  gespeichert sind.

Die Auswahl an Büchern ist sehr gross. Ich erlebe nun das erste Mal, dass ein Wunschbuch von mir nicht verfügbar ist. Dieses Buch gibt es aber auch schon seit einiger Zeit. Trotzdem will ich „roter Drache“ von Thomas Harris lesen und habe das gedruckte Buch von einem Kollegen ausgeliehen. Und nun erkenne ich noch viel deutlicher, welche Vorteile ein E-Book mit sich bringt. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, wenn ich „roter Drache“ gelesen habe und wieder mein Tolino, mit all seinen Vorteilen, einsetzen kann :-).

Also, wer sich unsicher ist, ob er auf einen E-Book Reader umsteigen soll, dem kann ich diesen Schritt nur empfehlen.

FC Basel in der CL: Positiv für den CH-Fussball?

Der FC Basel hat es wieder geschafft, er hat sich für die Champions League qualifiziert. Medien und Fussballexperten im Schweizerland freuen sich einhellig. Ein Schweizer Verein in der Königsklasse ist für das Ansehen sicherlich positiv. Auch ich freue mich, wenn ein Schweizer Verein europäisch für Furore sorgt – sofern dies nicht gegen Dortmund oder Liverpool passiert ;-). Weiter ist es positiv, wenn ein Schweizer Klub in Europa Punkte sammelt, damit wir zwei Mannschaften in die CL Qualifikation schicken dürfen.

Nur gibt es einen Punkt, der mir gar nicht gefällt. Mit jeder weiteren Champions League Teilnahme werden dem FC Basel weitere Millionen in die, im Vergleich mit anderen Schweizer Vereinen, sonst schon übervolle Klubkasse gespühlt. Versteht mich nicht falsch, ich bin keineswegs neidisch auf den FCB, auch wenn ich natürlich gerne ein paar Millionen mehr in der Klubkasse des FCA sehen würde. Aber ich finde es besorgniserregend, wenn die finanzielle Schere in der Super League immer weiter auseinander klafft. Eine Liga, in der immer dieselbe Mannschaft Meister wird, ist alles andere als spannend. Um mithalten zu können, müssen die Konkurrenten Basels grosse finanzielle Kraftakte eingehen. Dies kann auch dazu führen, dass einige Klubs (zu) grosse Risiken eingehen und im schlimmsten Fall im Konkurs landen. In der jüngsten Vergangenheit haben die Konkurse von Lugano, Lausanne, Servette und Xamax europäisch für negative Schlagzeilen gesorgt.

Aus diesen Gründen bin ich jeweils hin und her gerissen, bei europäischen Erfolgen des FC Basel. Eigentlich sollte der FC Basel den anderen Super League Klubs etwas Geld abgeben. Wenn die Konkurrenz stärker und das Niveau in der Liga besser wird, kommt das schliesslich auch dem FC Basel wieder zu Gute…