Was ist ein Stummfilm?

Von Sonntag auf Montag fand in den USA die Oscarverleihung statt. Fünf Oscars gewann der französische Stummfilm „the artist“. Unglaublich, dass im Jahr 2012 ein Stummfilm fünf Oscars abräumt. Doch was genau ist eigentlich ein Stummfilm? Hier ein wenig Geschichte.

Seinen Siegeszug startete der Film um das jahr 2013 in Grossstädten wie New York, Paris, London oder Wien. Rasch verbreitete sich die neue Unterhaltungsform auf der ganzen Welt und zog immer mehr Zuschauer an.

Stummfilm ein falscher Begriff

Bis vor 80 Jahren war es undenkbar einen Film mit Bild und Ton herzustellen, deswegen werden sie „Stummfilm“ genannt. Allerdings ist dieser Ausdruck nicht ganz korrekt, denn der Film selbst ist zwar ohne Ton, doch rund um den Film war es alles andere als „stumm“. Bei Filmvorführungen wurden die Stummfilme jeweils von Filmerklärern begleitet, welche die Handlungen kommentierten und auch die Dialoge sprachen.

Weiter wurden die Filme jeweils mit einem Piano oder sogar mit ganzen Orchestern begleitet. Musik war ein wichtiger Bestandteil der Stummfilme.

Die Schauspieler müssen sich in Stummfilmen also alleine durch Gestik und Mimik ausdrücken. Dies wird in Stummfilmen demzufolge übertrieben dargestellt. Um den Zuschauern zudem das Verständnis zu erleichtern, wird immer wieder Text eingefügt.

Charles Chaplin bekanntester Stummfilm-Schauspieler

Filme von Charles Chaplin sind heute noch bekannt und zeigen auf, dass Stummfilme nicht langweilig sein müssen. In den 30er Jahren, als der Tonfilm bereits etabliert war, brachte Chaplin trotzdem zwei weitere Stummfilme mit Erfolg in die Kinos. Dies zeigt seine Qualitäten als Stummfilmkomiker klar auf.

Nach 83 Jahren wieder ein Stummfilm als „Bester Film des Jahres“

The Artist verblüffte Hollywood mit dem Gewinn seiner fünf Oscars. Vor 83 Jahren wurde zuletzt ein Stummfilm zum besten Film des Jahres geehrt. Wer hätte gedacht, dass dieser Oscar  im Jahr 2012 wieder an einen Stummfilm verliehen wird?

Hier der offizielle Trailer von „The Artist“. Trotz Stummfilm bitte nicht vergessen die Boxen einzuschalten. Denn sonst verpasst man die typische Stummfilm-Musik.

„Ziemlich beste Freunde“ geht humorvoll unter die Haut

bildquelle: staufen-movieplex.de

Bei „ziemlich beste Freunde“ sollte Driss, nachdem er ein halbes Jahr im Gefägnis gesessen hat, einen Job suchen. Er denkt allerdings nicht daran zu arbeiten. So landet er bei Philipp. Der vermögende Philipp ist seit einem Parapigling-Unfall Querschnittsgelähmt und sucht nun einen neuen Pfleger. Driss hat sich beworben und will bloss eine Unterschrift von Philipp, dass er sich beworben hat, aber nicht angenommen wurde. Nur so erhält er sein Arbeitslosengeld. Bereits bei diesem Gespräch fällt auf, dass Driss kein Mitleid hat mit Philipp und ihn behandelt, wie jeden anderen Menschen auch. Philipp gibt Driss jedoch noch keine Unterschrift, sondern bittet ihn, die Unterschrift am nächsten Tag abzuholen.

Als Driss einen Tag später wieder bei Philipp aufkreuzt, wird ihm das ganze Haus gezeigt und erklärt, was seine Aufgabe sein werde. Philipp bietet Driss an, einen Monat zur Probe den Pflegejob auszuüben und sagt, dass er es wohl keine zwei Wochen aushalten werde. Dies weckt den Ehrgeiz bei Driss und er nimmt das Angebot an.

Mit seinem herrlich frischen Humor verschafft er Philipp neue Lebensfreude und gibt ihm neue Hoffnung. Driss geht mit Philipp und seiner Behinderung extrem locker um und zeigt Philipp, dass er auch in seinem Zustand Freude am Leben haben kann.

Es ist richtig schön zu sehen, wie die beiden enge Freunde werden und einander gut tun. Driss beginnt durch Philipp sogar zu malen und ein völlig banales Bild kann Philipp für sagenhafte 11’000 Euro verkaufen. Driss hingegen bringt Philipp erst dazu, mit seiner Brieffreundin zu telefonieren und sie später sogar zu treffen.

Als Driss aus familiären Gründen den Job als Pfleger aufgibt, lässt sich Philipp mehr und mehr gehen. Sein neuer Pfleger kann den Job nicht annähernd so gut ausführen, wie es Driss getan hat. Philipp wird immer verbitterter, was die Hausdame Yvonne dazu bringt, Driss zurück zu holen.

Dieser Film spricht ein heikles Thema an und zeigt auf, wie man Menschen mit einem Handicap am besten begegnet. Obwohl dies ein sehr ernstes Thema ist und eine Querschnittslähmung alles andere als lustig ist, kann man bei diesem Film immer wieder herzhaft lachen. Omar Sy, der Driss spielt, hat einen direkten, ehrlichen Humor. Bei ihm hat man nicht das Gefühl, dass er auf Teufel komm raus lustig sein will, er ist einfach so. Unbeschwert und locker und das kommt wirklich extrem gut an. Es kommt äusserst selten vor, dass ich im Kino hoffe, dass der Film niemals zu Ende gehen soll. Doch von diesem Film konnte ich kaum genug bekommen. Es geht unter die Haut, wie diese zwei, völlig unterschiedlichen Charaktere, beste Freunde werden.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und läuft zurzeit im Kino. Der Originaltitel lautet „Intouchables“. Nachfolgend der offizielle Trailer.

Spannung pur mit breaking bad

Vor kurzem wurde uns von der Amerikanischen Serie Breaking Bad erzählt. In dieser Serie von Vince Gilligan, ein Produzent von Akte X, wird aufgezeigt, wie ein Durchschnittsmensch zu einem Kriminellen wird.

Walter White (gespielt von Bryan Cranston, bekannt aus „Malcolm mittendrin“) ist ein unscheinbarer Chemielehrer, der seine schwangere Frau und seinen körperlich behinderten Sohn zu versorgen hat und deshalb nebenbei noch in einer Garage arbeitet. Eines Tages erhält er die niederschmetternde Diagnose Lungenkrebs. Seiner Familie verschweigt er erst, dass er Lungenkrebs hat, schmeisst aber seinen Nebenjob hin.

Um auf andere Gedanken zu kommen, begleitet er seinen Schwager Hank bei einem DEA-Einsatz (Drogenbekämpfungsbehörde) und bekommt so mit, dass sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Drogen viel Geld machen lässt. Bei diesem Einsatz erkennt er seinen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman und sieht wie dieser flüchtet.

Dies bringt Walter auf eine Idee. Er will Meth herstellen und so für seine Familie möglichst viel Geld verdienen, damit sie abgesichert ist nach seinem Tod. Natürlich hat er keine Ahnung vom Verkauf der Drogen und besucht deswegen Jesse. Walter droht Jesse, dass er  ihn bei der DEA anschwärzt, wenn er nicht mit machen würde. So willigt Jesse widerwillig ein.

Die beiden stossen jedoch immer wieder auf grosse Probleme und lassen sich in der Folge weit mehr zu Schulden kommen, als nur die Herstellung und der Verkauf von Drogen.

Die Serie hat uns enorm gepackt und innerhalb kürzerster Zeit hatten wir die ersten zwei Staffeln durch. Nun haben wir mit der dritten Staffel begonnen und ich muss sagen, dass mich noch selten eine Serie so packen konnte. Die Serie ist meines Erachtens sogar zu spannend für eine Serie, da man lange Zeit nicht weiss, wie es ausgeht. Trotzdem kann ich Breaking Bad wärmstens empfehlen.

Hier kann man die Serie per Stream anschauen: iload.to

Ich würde jedoch empfehlen, den „jdownloader“ herunter zu laden und die Episoden mit „rapidshare“ zu downloaden. Erstens gehen die Downloads erstaunlich schnell und die Qualität der Videos ist wesentlich besser.

Nachfolgend der Trailer zur Serie: