Bedroht ein Tag ohne Fleischkonsum das eigene Leben?

Ich schaue am PC zurzeit gerade das Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys, während meine Frau eine Wiederholung des Kassensturz schaut. Da geht es darum, dass die Menschen zuviel Fleisch essen und nun gewisse Kantinen und Altersheime an einem Tag in der Woche einen Vegi-Tag machen. In so einer Kantine wurden mehrere Personen gefragt, ob dies ein Problem sei. Die meisten finden es völlig in Ordnung, während es aber auch gegenteilige Aussagen dazu gegeben hat. Ein Mann regte sich richtiggehend auf. Diesem Herrn gehört mein aufrichtiges Mitleid. Wenn man nur glücklich überleben kann, indem man jeden Tag Tiere futtert, dann ist man richtig arm dran. Interessant war auch die Aussage, dass jeder die Wahl haben sollte, ob er sich mit Fleisch oder vegetarischen Produkten ernähren möchte. Schon mal darauf geachtet, wie mickrig – oder oft sogar gänzlich fehlend – die Auswahl an vegetarischen Produkten ist? Ich erlebe dies an jedem Fussball- oder Eishockeyspiel…

Hier der interessante Beitrag des Kassensturzes: Streit um Fleischkonsum

Tomaten senken Krebsrisiko um bis zu 40%!

Man hört beinahe täglich, welches Lebensmittel aus welchem Grund wie gefährlich für uns ist. Ich halte es für kontraproduktiv immer nur auf die Lebensmittel mit negativen Folgen hinzuweisen. Dadurch macht man den Menschen angst, was ja alles andere als positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Viel eher sollte man den Menschen deutlich machen, welche Lebensmittel gesund sind und positive Folgen haben für uns. Wobei als oberstes natürlich beachtet werden muss, dass eine ausgewogene Ernährung das A und O ist.

Kürzlich hat mich genau so ein Newsletter – ja es gibt auch gute Newsletter – erreicht, der auf Lebensmittel hingewiesen hat, welche das Krebsrisiko verringern sollen. Darunter ist eines meiner absoluten Lieblingsgemüse: die Tomate. Der regelmässige Verzehr von Tomaten soll das Krebsrisiko bis zu 40% senken. Das nenne ich doch mal echte „Good News“ :-).

Quelle: http://lifestyle.ch.msn.com

Matcha Tee – der gesündeste Energy Drink überhaupt

Tee und Energy in einem Wort? Ja, das ist korrekt. Denn den Matcha Tee kann man ganz gut auch kalt drinken. Gewisse Bars bieten ihn sogar als „Latte Matcha Tee“ an. Sprich, es wird ihm aufgeschäumte Milch hinzugefügt.

Ich kenne den Matcha Tee schon etwas länger, natürlich von meinem Schwiegervater, der ein Händchen hat für spezielle, in der Regel sehr gute Sachen. Eine Tasse Matcha Tee enthält in etwa soviel Koffein, wie eine Tasse Kaffee. Koffein aus dem Kaffee wird im Magen allerdings sofort zersetzt und hat demnach eine rasche, aber nur kurzweilige Wirkung. Das Koffein aus dem Matcha Tee ist dagegen wesentlich lang anhaltender.

Ich hatte in den letzten Monaten immer mal wieder mit relativ grosser Müdigkeit zu kämpfen und so versuchte ich mich mit dem Matcha Tee wieder in die Gänge zu bekommen. Und das Ergebnis war toll. Schon nach kurzer Zeit spürte ich, wie mir der Tee in den Allerwertesten trat und mich auf Vordermann brachte. Und ganz anders als bei Kaffee oder einem Red Bull hält diese Wirkung erstaunlich lange an. Am Mittag eine Tasse Matcha Tee und der Nachmittag ist gerettet.

Was ist Matcha?

matcha.net schreibt darüber: „Matcha Tee wurde vor über 800 Jahren von buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk erschaffen und gilt heute als gesündeste, hochwertigste und seltenste Teesorte Japans. Immer mehr Konsumenten entdecken diesen exquisiten Tee für sich – inzwischen hat auch die Lebensmittelindustrie das Potenzial des sagenhaften Matcha Tees erkannt. Matcha ist ein Rohstoff, der ideal einsetzbar ist, um Genussprodukte mit Grüntee-Geschmack zu machen. Die besten Chocolatiers, Pralinenhersteller, Eishersteller, Sterne-Köche und Gastronomen bieten bereits Matcha-Eis, Matcha-Trüffel, Matcha-Schokolade, Matcha-Desserts, Matcha-Latte und Matcha-Smoothies an.“

Der entscheidende Unterschied zu anderen Teesorten ist, dass man beim Matcha Tee das ganze Teeblatt als Pulver zu sich nimmt, während bei anderen Tees nur das Extrakt aus den Teeblättern zu sich genommen wird. Die Teeblätter selbst bleiben zurück und werden entsorgt.

Da beim Matcha Tee das gesamte gemahlene Teeblatt zu sich genommen wird, kommt der Geniesser  zu einer hohen Konzentration an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien.

Ich habe reichlich Matcha Tee zu Hause und möchte ihn nicht mehr missen. Er hat auch einen süsseren Geschmack, als normaler Tee und weiss auch optisch zu gefallen. Auch wenn grün nicht meine Lieblingsfarbe ist, finde ich es beim Matcha Tee äusserst passend und interessant.

Auf matcha.net gibt es viele weitere und spannende Informationen, auch wie und wo man Matcha Tee beziehen kann. Ich bin zudem gerne bereit, interessierten ein Muster anzubieten. Einfach fragen 😉

Wie gesund ist Dosenfutter?

Ich habe mich mit der Frage auseinander gesetzt, ob Essen aus Konservendosen gesund ist. Das Essen selbst ist meistens sehr gesund. Gerade Früchte und Gemüse können voll ausgereift werden und beinhalten so viele gesunde Stoffe in hohem Masse.

Bildquelle: http://www-01.ibm.com

Tomaten

Tomaten sind auch in Konservendosen äussersts gesund. Dies aus dem Grunde, dass nur vollreife aromatische Tomaten zu Dosenfutter verarbeitet werden. Somit ist der Gehalt vom sekundären Inhaltsstoff Lycopin ungemein hoch.

Bohnen und Linsen

Auch hier darf man durchaus zur Büchse greifen. Allerdings sollte darauf geachtete werden, dass kein Zucker beigesetzt wurde. Ist dies gewährleistet kommt der Körper zu vielen wichtigen Nährstoffen und pflanzlichem Eiweiss.

Tiefkühlgemüse gesünder als Konservengemüse

Konservengemüse wird zur Haltbarmachung erhitzt. Somit kommt es unweigerlich zu Verlusten von wichtigen Inhaltsstoffen. Deswegen greift man besser zu Tiefkühlgemüse. Falls es jedoch trotzdem Dosen sein sollen, dann sind eher die kleinen Dosen zu empfehlen, da die grossen Dosen länger erhitzt werden müssen und somit mehr Verluste aufweisen.

Vitamingehalt niedriger in Vollkonserven

Natürlich ist der Vitamingehalt in Vollkonserven wesentlich geringer, als in Frischgemüse, da diese bei der Sterilisation auf 120° erhitzt werden. So kann es zu Vitaminverlusten von über 50% kommen. Allerdings bleiben Mineralstoffe vollständig erhalten.

Die Säuerung von Sauerkonserven (z.B. Essiggurken, Sauerkraut) kann durch zwei verschiedene Verfahren erfolgen. Einerseits durch Milchsäuregärung (Sauerkraut) und andererseits durch Essigzugabe (Gewürzgurken). Diese natürlichen Konservierungsarten führen dazu, dass die Vitamine nicht verloren gehen und somit fast vollständig erhalten bleiben.

Gelangt BPA über Konserven in den Körper?

Diese Frage ist umstritten. Konservendosen werden häufig mit Epoxidharzen ausgekleidet. Darin enthalten ist auch die Chemikalie BPA (Bisphenol-A) enthalten. Ein Versuch an freiwilligen Testpersonen hat gezeigt, dass alleine nach dem Verzehr von Dosensuppen der BPA-Gehalt um das 20-Fache steigt. Es besteht der Verdacht, dass diese Substanz zu Unfruchtbarkeit, Erbgut-Veränderungen oder sogar zu Erkrankungen wie Diabetes oder Krebs führt. Allerdings gibt es dafür noch keine wissenschaftlichen Belege.

Ich denke, wenn man im Mass zu Konservendosen greift, ist dies in Ordnung. Allerdings ist es immer noch am vernünftigsten, wenn man Früchte und Gemüse frisch verzehrt.