David Garret: Ein sensationeller Geiger und Unterhaltungskünstler

Die Geige war nie mein Lieblings-Instrument. Deswegen interessierte ich mich auch nie für diese Szene. Als mir Melanie dann erzählte, dass sie einen Geiger sehr gerne hört, war ich ziemlich skeptisch. Ich hörte mir jedoch diesen David Garrett an und ich war begeistert. Unglaublich, was dieser Kerl aus diesem Instrument rausholt!
Gestern war es dann soweit, wir besuchten in Basel das David Garrett Konzert. Es begann mit einer Überraschung. David Garrett stand nämlich nicht auf der Bühne, sondern tauchte aus einem Zuschauereingang auf und lief spielend durch die Zuschauermengen auf die Bühne zu seiner Band und seinem Orchester.
An diesem Abend lernten wir einen äusserst sympathischen, bodenständigen und witzigen Geiger kennen. Er erzählte vor beinahe jedem Stück eine kleine Episode aus seinem Leben.
Auf lustige und unterhaltsame Art und Weise schilderte er zum Beispiel, dass er dank seiner hässlichen Brille, die er hätte tragen müssen, kein Lampenfieber kennt. Ohne Brille sah er ja das Publikum gar nicht.
Oder, dass er aus zeitlichen Gründen ein Privatflugzeug hatte nehmen müssen. Dabei stellte er sich natürlich eine Luxusmaschine vor. Vorgefunden hat er ein kleines Flugzeug, bei welchem aus Platzgründen ein Co-Pilot fehlte. So wurde er vor dem Flug noch instruiert, was zu tun ist, falls es dem Piloten mal nicht mehr so gut gehen sollte.
Weiter liess er die Zuschauer auch von seinen Missgeschicken wissen. In einem Hotel in Köln reklamierte er, weil die Karte, die er bekommen hatte, nicht funktionierte und er deswegen das gesamte Gepäck hin und her hatte schleppen müssen. Der Portier entgegnete ihm dann, dass er die Karte von einem Hotel in Frankfurt benutzt hatte und dass eventuell hier das Problem zu finden sei.
Den ganzen Abend unterhielt er das Publikum mit solchen Geschichten. Er erzählte abwechslungsreich, spannend und vorallem mit einem prächtigen Schuss Humor. Dies hat wunderbar gepasst zu seiner musikalischen Meisterleistung.
Bei einem Stück setzte er sich eine Brille mit eingebauter Kamera auf. Auf der Leinwand konnten die Zuschauer so aus der Perspektive von David Garrett sehen. Als ihm diese Brille plötzlich verrutscht war, spielte er ohne Regung weiter und liess sich nicht aus der Ruhe bringen.
Weiter wusste auch seine Bühnenshow mit Feuer, Licht und Laser zu überzeugen. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich rundum begeistert war von diesem Konzert. Schon vorher hatte ich hohe Erwartungen, doch diese wurden sogar noch um Längen übertroffen!

Mittelmeer Atmosphäre

Ich liebe es im warmen Wasser zu entspannen. Nun haben wir ein für uns neues Bad kennengelernt, welches ich sehr empfehlen kann!
Das Wasser im sole uno im Kurzentrum in Rheinfelden enthält die sogennante Natursole. Diese wird aus ca. 200 Metern in der Tiefe, in der Saline Rheinfelden-Tuborg, gefördert und via Pipeline direkt ins Kurzentrum Rheinfelden geliefert. Mit calcium- und magnesiumreichen Rheinfelder Trinkwasser wird sie auf 33° bis 36°C erwärmt. So entfaltet die ortsgebundene Natursole die für Wohlbefinden und Heilerfolge bekannten Wirkungen.
Was mir in Bädern wie Schinznach oder Zurzach fehlt, habe ich nun im sole uno in Rheinfelden erhalten. Für wenig Geld viel Abwechslung. Unsere Reise durch die Wellness Oase hat im Aussenbecken begonnen. Im 32 -34°C warmen Wasser hat die pure Entspannung seinen Lauf genommen. Es ist grossartig, sich im Sole-Bad durch das Wasser mit 3% Salzgehalt zu bewegen, oder im Strömungskanal treiben zu lassen. Zusätzliche Entspannungsmöglichkeiten bietet der Wasserfall mit der dahinterfolgenden Höhle, die Massagedüsen oder die Liegewiese, welche jedoch im Winter eher nicht zur Benützung geeignet ist…
Unsere Reise fand seine Fortsetzung im tropischen Regen, welche am Anfang mit einem Steinbett und einem Wasservorhang aufwartet. Dahinter folgt ein spezieller Raum mit verschiedenen Farbenplatten und vier Düsen. Hier kann man sich per Knopfdruck Nieselregen, Landregen, Platzregen oder einem starken Gewitterregen ausetzen lassen.
Im Alpenwasserfall kann man sich entweder im kraftvoll herunterstürzendem Wasserfall, oder aber im deutlich sanfter abfallendem Kaskadenwasserfall abkühlen lassen.
Als nächstes besuchten wir die Aromadampfbäder. Bei 40 – 45°C kann man sich in verschiedenen Aromen entspannen und tief durchatmen.
Weiter machten wir im Eis- und Feuerbad halt. Dort kann man sich im 15°C kalten Eisbad abkühlen. Eigentlich sollten in regelmässigen Abständen Eiswürfel ins Bad hinzu gegeben werden, welche wir jedoch keine gesehen haben. Wir waren ganz einfach zu wenig lang in der Kälte. Danach darf man sich im 40°C heissen Feuerbad wieder aufwärmen. Da haben wir es merklich länger ausgehalten!
Mein persönliches Highlight kam aber erst noch. Das Intensiv-Solebecken. Da fühlt man sich wie im toten Meer. Im 0.60 Meter tiefen Wasser mit 15% Salzgehalt kann man sich bei 36°C schwerelos treiben lassen. Weiter zur Entspannung helfen sanfte Unterwasser-Klänge und die eindrucksvollen Spiegelungen an der Decke. Ein Wahnsinns-Gefühl, dem Alltag richtiggehend entschweben zu können!
Die letzten zwei Angebote, die wir an diesem Tage nutzten, waren das Dampfbad, sowie die Bio-Sauna. Das Dampfbad hat merklich die Atmung freier gemacht, während uns die Bio-Sauna zu wenig warm war.
Weitere Saunas, Hamam und die Inhalationsgrotte werden wir beim nächsten Besuch austesten. Ich bin überzeugt, dass wir auch davon begeistert sein werden.
Ich kann das Sole Uno im Kurzentrum in Rheinfelden wärmstens empfehlen. Wir haben da, im natürlichen Salz, die pure Entspannung erlebt und waren nicht, oder zumindest viel weniger, dem reizenden Chlor ausgesetzt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, wie in keinem anderen Bad, das ich bisher besucht habe!
Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Kurzentrums Rheinfelden oder in der Facebookgruppe.