Eine Liebeserklärung an Tolino shine

E-Book Reader oder weiterhin traditionelle gedruckte Bücher?

Diese Frage stellte ich mir vor ein paar Wochen. Doch allzu lange musste ich nicht überlegen. Die Vorteile eines E-Books schienen für mich dermassen zu überwiegen, dass sich der Entscheid automatisch gefällt hat.

Nun habe ich ca. zwei Monate E-Book Erfahrung und mein Bauchgefühl hatte zu 100% recht. In dieser Zeit habe ich bereits so viele Bücher gelesen, wie nie zuvor. Es ist toll, sich im Internet nach einem Buch zu informieren und dieses dann, direkt vom Sofa aus, direkt beziehen zu können. Es ist nicht nötig, sich in einer Buchhandlung durch den Bücherwald zu kämpfen. Hinzu kommt, dass die E-Book Version jeweils um einiges günstiger ist, als die gedruckte Version. Entfallende Reisekosten in eine Buchhandlung sind hier noch nicht einmal erwähnt.

Ein weiterer Vorteil ist das Gewicht. Mein Tolino shine ist federleicht und liegt perfekt in der Hand. Auch für die Augen ist es sehr angenehm, wenn ich mit dem Tolino lese. Die Schrift kann ich in Art und Grösse so anpassen, wie es für mich am angenehmsten ist. Ist es dunkel, kann ich das Hintergrundlicht einschalten, was wesentlich effektiver ist, als die Nachttischlampe. Und auch in der Sonne ist es kein Problem auf dem Tolino zu lesen.

Und nicht zu unterschätzen ist der Platz, den man im Haus spart. Die gekauften Bücher sind auf dem Tolino indes genau so sicher, da sie alle zusätzlich in einer Cloud, unabhängig vom E-Book,  gespeichert sind.

Die Auswahl an Büchern ist sehr gross. Ich erlebe nun das erste Mal, dass ein Wunschbuch von mir nicht verfügbar ist. Dieses Buch gibt es aber auch schon seit einiger Zeit. Trotzdem will ich „roter Drache“ von Thomas Harris lesen und habe das gedruckte Buch von einem Kollegen ausgeliehen. Und nun erkenne ich noch viel deutlicher, welche Vorteile ein E-Book mit sich bringt. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, wenn ich „roter Drache“ gelesen habe und wieder mein Tolino, mit all seinen Vorteilen, einsetzen kann :-).

Also, wer sich unsicher ist, ob er auf einen E-Book Reader umsteigen soll, dem kann ich diesen Schritt nur empfehlen.

Der 1. August und das Feuerwerk

Gestern war in der Schweiz der Nationalfeiertag. Dies hörte man schon Tage vorher, an der ewigen Knallerei, solcher die scheinbar absolut keine Geduld hatten.

Wir waren am Abend in Aarau unterwegs und was man da teilweise sah, konnte ich kaum glauben. 5 bis 6 Jährige, welche ohne Aufsicht in Menschenmengen Raketen abfeuerten. Es war überhaupt ein einziges Geknalle von allen Seiten. Dass da nichts grösseres passiert ist, hat in erster Linie mit Zufall zu tun. Aber wehe eine Fangruppe zündet im Stadion kontrolliert Pyromanie, ja da wird dann der Hammer hervorgeholt. Das sind ja schliesslich alles kindsköpfige Verbrecher. Ich war schon unzählige Male in einer Kurve, in der Pyro’s gezündet wurde. Angst hatte ich nie, nicht im Geringsten. Denn da sind jeweils Leute am Werk, welche organisiert sind und wissen was sie tun. Gestern hatte ich jedoch die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl. Trotzdem scheint 1.August Feuerwerk in der Gesellschaft ohne weiteres akzeptiert zu sein. Da gehört es dazu. Welche unglaubliche Doppelmoral!

Ich bin sogar für ein Verbot vom 1.August Feuerwerk. Es sollte nicht möglich sein, dass jeder tonnenweise Feuerwerk kaufen und in die Luft schiessen kann. Erstens ist es ganz einfach viel zu gefährlich, ohne jegliche Kenntnisse und Organisation, Feuerwerk zu zünden. Zweitens verpestet es die Umwelt, welche dringend und viel mehr geschont werden müsste. Da wäre es doch kaum ein grosser Verlust, wenn man auf Feuerwerk verzichtet, aber die Umwelt würde es sehr danken. Drittens kostet es unnötig viel Geld. Geld welches man wesentlich besser investieren könnte. Ich will gar nicht wissen, wieviele Menschen mit dem am 1. August verpulvertem Geld ernährt werden könnten. Man stelle sich vor, hungernde Menschen wären nicht weit weg, sondern man würde das Feuerwerk direkt neben ihnen zünden. Das würde wohl jeder absolut geschmacklos finden. Der einzige Unterschied zwischen diesem Szenario und der Realität ist jener der Distanz. Dann findet man es plötzlich völlig in Ordnung…
Und viertens leiden unendlich viele Tiere unter dem Krach. Und das alles nur um sich eine kleine Befriedigung einzuholen, ohne die jedermann sehr gut leben könnte.

Da es aber in diesem Fall natürlich verschiedene Meinungen gibt und in der Schweiz Demokratie herrscht, bin ich für einen Kompromiss. Feuerwerk für Privatpersonen sollte ohne Ausnahme verboten werden. Die öffentlichen Feuerwerke hingegen sollen erlaubt bleiben. So hat jeder die Möglichkeit, an einem zentralen Punkt ein Feuewerk zu geniessen und man ist der Umwelt trotzdem etwas entgegengekommen.

James Blunt: Der sympathische Brite begeistert Basel

Es war am Dienstag 11.10.2011 als wir Richtung Basel fuhren. Obwohl die Schweizer Fussballnationalmannschaft in Basel spielte an diesem Abend, war nicht der St.Jakobspark das Ziel. Nein, das Ziel war die St. Jakobshalle. Denn da spielte an diesem Abend James Blunt. Mir war zwar schleierhaft, weshalb dieses Konzert denn am genau gleichen Tag und zur praktisch gleichen Zeit stattfand, wie der Fussballmatch, aber ich freute mich riesig darauf, das Geburtstagsgeschenk von Melanie einzulösen.

Erstmal war jedoch Geduld angesagt. Eine Stunde zu früh in der Halle angekommen, suchten wir uns zwei perfekte Plätze aus. Doch die bescheidene Vorband aus New York City raubte Nerven, ich konnte kaum noch ruhig da sitzen und sehnte den Auftritt von James Blunt förmlich herbei. Es dauerte bis 21 Uhr, ehe es endlich losging.

Sofort waren die nervösen, unruhigen Beine vergessen. Denn als Blunt in die Halle lief und sich seinen Weg mitten durch die Stehplatzbesucher suchte, war ich sofort im Bann des Briten. Wie man ihn kennt, war er da. Ein Mann wie du und ich. Sympathisch, charmant und natürlich. Nur hat er eben diese unglaubliche Stimme. Diese Art wie er singt ist einmalig auf der Welt.

Kaum auf der Bühne angekommen, begann er damit seine grössten Hits zu singen. Ein Song nach dem anderen, der mir unter die Haut ging. Besonders die emotionalen, ruhigen Songs haben mich extrem angesprochen. Hühnerhautfeeling noch und nöcher. James Blunt schafft es mit seiner Musik auf direktem Wege in mein Herz. Genau das ist es, was Musik erreichen muss, damit ich sie liebe.

Das Bühnenbild war sehr modern, mit digitalen Bildern und vielen Farben. Es hat mich angesprochen und passte sehr gut zu James Blunt’s Auftritt. Eine Überraschung bot der Brite auch noch, als er sich in die Menge warf und sich auf Händen durch das Publikum tragen liess. Diese Szene war symbolisch für seine Art. Ein Star zum anfassen eben. So auch sein Kleiderstil. Mit T-Shirt und Jeans präsentierte er sich auf der Bühne dem Publikum. Genau das macht ihn so sympathisch.

Am ganzen Abend war bei mir nichts mehr zu spüren, von Unruhe und Langweile, im Gegenteil, ich hätte James Blunt noch stundenlang zuhören können.

Melanie und ich erlebten einen perfekten Abend und konnten für 2.5 Stunden dem Alltag entschweben. Es hat sehr gut getan und hat mich nun zu einem noch grösseren James Blunt Fan gemacht!

Dass das heutige Lied von James Blunt stammt, dürfte sich von selbst verstehen. Doch ich konnte mich kaum für eines entscheiden. Das Rennen hat „Dangerous“ gemacht. Kein Lied passt wohl vom Titel her besser zum Danger-Blog als dieses…

Die Wasserbar im Ferienparadies

Am Samstag haben wir wieder ein neues Bad kennen gelernt. Wir waren in Pratteln, im Aqua Basilea.

Bereits in der Eingangshalle können wir durch eine riesige Glasfront in das Bad sehen und dieser Anblick lässt unsere Vorfreude noch grösser werden. Ferienstimmung pur!
Während dem wir die Eintritte lösen, werden wir gefragt, ob wir das erste Mal hier sind. Und da wir diese Frage mit Ja beantworten, werden wir erst einmal instruirt. Ja richtig gelesen. In diesem Bad muss man erst einmal instruirt werden, denn das Aqua Basilea ist top modern. Für das Kästchen erhält man keinen Schlüssel, sondern ein Armband mit einem Chip. Beim Konsumieren im Bad braucht man dann bloss das Armbad hinzuhalten und kann die gesamte Rechnung am Schluss bequem am Nachzahlautomaten begleichen. Wo dies äusserst praktisch ist, dazu komme ich später.

Wir begeben uns also in die Umkleidekabine und fanden die modernen Kleiderschränke vor. Dort ist zwar eine Anleitung zum Öffnen und Schliessen angebracht, doch wirklich schlau werden wir nicht daraus. So müssen wir eben einfach auspröbeln und bald schon haben wir die Technik im Griff.

Nun gehen wir ins Bad und sind sofort sehr beeindruckt. Als ob wir kurzerhand irgend an einem Strand gelandet wären, kommt uns vor. Ein überwältigend grosser Strohschirm dekoriert die Decke und man merkt sofort, dass hier grosser Wert auf die Dekoration gelegt wurde. Überall machen Palmen und Ratanmöbel die Ferienstimmung perfekt.

Das erste Becken kann zum Schwimmen benutzt werden. Wir durchqueren dieses Becken und finden ein weiteres Becken, dass ein wenig abgetrennt vom ersten Becken ist, vor. Und was wir da antreffen, bringt uns ins Staunen. Da ist doch tatsächlich, im Wasser (!), eine Bar. Wir setzen uns später auf die Unterwasserbarhocker und geniessen ein Glace. Und genau hier ist der Armbandchip äusserst praktisch. Man muss kein Geld dabei haben, kann sich eine Glace, einen Kaffee oder einen Cocktail (natürlich alkoholfrei) bestellen und sich den Betrag gemütlich auf das Armband laden.

Das zweite Becken führt nach draussen. Dort finden wir erst einen Strömungskanal vor. Weiter werden überall „Strudel“, sowie eine Grotte, welche mit vielen Lichtern aufwartet, angeboten.

Als erste Rutsche treffen wir auf den Verzascatal-Bergbach. Dort schlängelt sich ein „Bach“ durch die wunderschöne Verzascatal Kulisse. Drei Ruhebecken lassen einem kurz entspannen, um dann wieder voller elan weiter zu treiben.

Eine weitere Rutsche befindet sich im Aussenbereich, diese ist im Winter jedoch geschlossen. Alle anderen Rutschen sind in einem, durch eine Drehtüre abgetrennten Raum untergebracht. Dort befindet sich auch noch ein Wellenbad.

Zwei der Rutschen zeichnen sich durch tolle Lichtmotive aus. Bei der schwarzen Rutsche werde ich zudem plötzlich durch ein transparentes Stück überrascht.

Besonders angetan hat es mir die grüne Rutsche. Da braust man mit grosser Geschwindigkeit steil nach unten und fühlt sich wie im freien Fall. Pures Adrenalin, das süchtig macht nach mehr.

Auch die gelbe Rutsche trifft meinen Geschmack. Beinahe senkrecht rutsche ich in der offenen Röhre in die Tiefe, ein tolles Gefühl.

Zu zweit in einem Ring rutschen wir die rote Röhre hinab, was uns ebenfalls grosse Freude bereitet.

Nach dem grossen Spass begeben wir uns ins Restaurant und bekommen auch kurz vor Feierabend noch warmes Essen.

Ein weiteres Bad, das ich wärmstens empfehlen kann. Wenn ich action will, dann besuche ich das Aqua Basilea und kann mich da zwischendurch immer wieder entspannen. Am meisten beeindruckt hat mich die Bar im Wasser. Nur schon dieses Beispiel zeigt, dass sich die Macher etwas überlegt haben, bei der Gestaltung des Aqua Basileas.

Auch die Preise dürfen sich sehen lassen. 2 Stunden kosten 20.- für Erwachsene, während 4 Stunden 30.- Franken kosten. Für Familien gibt es einen speziellen Tarif. Das Parkticket kann an einem Automaten entwertet werden. So bezahlt man 2.50 für das Parkieren, egal wie lange man parkiert.

Das Aqua Basilea hat noch andere Angebote, welche wir nicht genutzt haben. Sauna zum Beispiel und sogar Fitness. Mehr Informationen gibt es unter www.aquabasilea.ch.


Wie gesund ist unser Leitungswasser wirklich?

Das ist wohl eine heiss diskutierte Frage. Hier gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Die meisten behaupten, dass es unbedenklich ist, Leitungswasser zu geniessen. Vor kurzer Zeit habe ich jedoch auch eine kritische Meinung zu diesem Thema gehört. Die Gefahr kommt vom Wasserhahn und heisst Schwermetalle!
Nun war ich etwas verwirrt, wusste nicht mehr was zu glauben ist und vorallem, was ich jetzt tun soll. Es gibt ja glücklicherweise das Internet, und dieses ominöse Internet weiss ja bekanntlich alles.
Da habe ich also nachgeforscht, kam aber, um es vorweg zu sagen, auch hier auf kein klares Ergebnis. Die Meisten reden positiv über die Qualität unseres Hahnenburgers. Dies ist ganz sicher auch der Fall, da habe ich keine Zweifel. Doch kaum einer befasst sich mit dem Thema der Schwermetalle. Trotzdem ist es ein Fakt, dass es in unserem Trinkwasser enthalten ist. Eine Studie hat gezeigt, dass im Schweizer Leitungswasser zuviel Blei und Nickel vorkommt. Zudem ist es häufig verkeimt.
Zuviel Blei im Körper ist gefährlich für das Nervensystem und die Blutbahnen. Aber auch im Hals kann es zu Krankheiten führen. Nickel kann für Allergiker besonders gefährlich sein.
Folgende Tipps sollten beachtet werden, beim Gebrauch von Leitungswasser:
– Bevor das Wasser getrunken, oder zum Kochen verwendet wird, sollte es eine Weile laufen gelassen werden. Besonders am Morgen ist dies eminent wichtig, da über Nacht der Wasserhahn in der Regel ja nicht genutzt wird. So stauen sich die Metalle natürlich an. Damit das ablaufende Wasser nicht einfach so verschwendet wird, kann man es zum Beispiel als Putzwasser oder für andere Zwecke verwenden.
– Nach Ferien sollten die Hähne besonders gut durch gespühlt werden.
– Nur kaltes Wasser sollte zum Verzehr verwendet werden.
– Wenn Mineralwasser gekauft wird, sollte Wasser ohne Kohlensäure ausgewählt werden. CO2 ist ein schädlicher Stoff, der von unserem Körper ausgeschieden wird. Es ist also absolut paradox, wenn wir unserem Körper diesen Stoff dann wieder zuführen.
Natürlich spielt es auch eine Rolle, was für ein Wasserhahn installiert ist. Doch schaden tut es auf keinen Fall, sich diese Tipps zu Herzen zu nehmen.