Aus dem EHC Aarau werden die Argovia Stars

Was lange Zeit gemunkelt und mindestens von mir befürchtet wurde, ist nun Tatsache. Wettingen-Baden und der EHC Aarau arbeiten schon länger zusammen. Im Juniorenbereich ist dann plötzlich der Name Argovia Stars aufgetaucht. Das Ganze ist vergleichbar mit dem Team Aargau im Fussball. Da arbeiten die Klubs Aarau, Wohlen und Baden zusammen und treten im Junioren-Bereich als Team Aargau auf.

Im Eishockey bleibt es  jedoch nicht beim Juniorenbereich. Die Dachorganisation heisst „Argovia Stars“ und unter diesem Namen treten ab der kommenden Saison der EHC Aarau (als erste Mannschaft) und Wettingen-Baden (als zweite Mannschaft) auf. Also eigentlich nichts anderes als eine Fusion der beiden Vereine. Neues Logo, welches auch noch geklaut wurde (!), neue Klubfarben und früher oder später auch neue Trikots. Keine Frage, der EHC Aarau wird über kurz oder lang verschwinden. Das ist als würde man im Fussball schleichend einen FC Aargau gründen.

Scheinbar war dieser Weg unumgänglich, eine Existenz nur durch diese Fusion möglich. Ich hätte ja für diesen Schritt durchaus Verständnis, wenn man hätte sehen können, dass vorher alles Mögliche versucht wurde, um neue Sponsoren und Zuschauer ins Boot zu holen. Doch seit Jahren nimmt man vom EHC Aarau keine Kenntnis, wenn man sich nicht selbst aktiv informiert. Eine Marketingstrategie scheint nicht vorhanden zu sein. Vielleicht irre ich mich, und es wurde einiges unternommen im Hintergrund. Doch wenn ich nirgends mitbekomme, dass es den EHC Aarau überhaupt gibt, läuft definitiv etwas falsch.

Auch wenn ich letzte Saison nur sehr selten in der KEBA anzutreffen war, habe ich mich laufend über den EHCA informiert. Mein Herz gehört dem FC Aarau, da ist es aus finanziellen und zeitlichen Gründen für mich nicht tragbar auch regelmässig die Spiele der Eishockeyaner zu besuchen. Trotzdem bin ich nach wie vor am Geschehen interessiert und finde die momentane Entwicklung besorgniserregend. Dieses neue Produkt hat in meinen Augen nicht mehr viel mit dem EHC Aarau zu tun.

Echte FAKTEN zur Gewalt an Fussballspielen

Ein häufiges Thema in den Medien ist die Gewalt an und um Fussballspiele. Die Medien schreiben und übertreiben sehr gerne über dieses Thema und der Leser glaubt leider zu oft alles was ihm unter die Nase gerieben wird. Der „Beobachter“ hat nun einen Beitrag veröffentlicht mit echten Fakten, welche klar aufzeigen, wie sich die Medien gerne alles so zurecht legen, wie es ihnen passt. Hier der Artikel:

Gewaltig übertrieben

Es gebe immer mehr randalierende Sportfans, behauptet das Bundesamt für Polizei. Die fragwürdigen
 Zahlen verschaffen Politikern die Legitimation, schärfere Massnahmen durchzusetzen.

Ende Januar waren 1294 Personen in der Datenbank Hoogan erfasst. Vor einem Jahr waren es 1210 gewesen, vor zwei Jahren gar nur 1110 Personen. Gespeichert wird, wer sich im Umfeld von Sportveranstaltungen gewalttätig verhält. Die Medien kamen flink zum Schluss: Es gibt mehr Chaoten und mehr Gewalt.

Wer sich genauer mit der sogenannten Hooligan-Datenbank beschäftigt, stellt fest: Die Zahl der tatsächlichen Gewalttäter ist weit kleiner als 1294. Voraussetzung für die Regis­trierung ist eine auferlegte Massnahme wegen Gewalt im Umfeld von Sportveranstal­tungen, etwa ein Rayon- oder Stadionverbot.

Ist die Massnahme abgelaufen, bleibt die Person weitere drei Jahre gespeichert. Wird ein Name also wegen eines dreijährigen Stadionverbots ins Hoogan getippt, bleibt er sechs Jahre gespeichert. So kommt es, dass von den 1294 registrierten «Gewalttätern» bloss 519 aktuell mit Massnahmen belegt sind, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) auf Anfrage des Beobachters sagt.

LÖSCHUNG IST NICHT EINFACH

Doch auch 519 entspricht nicht der Anzahl gewalttätiger Sportfans in der Schweiz. «Regel­mässig werden Unschuldige in der Datenbank gespeichert», sagt Anwältin Manuela Schiller, die oft Fans vertritt. Das verfälscht die Statistik.

Schiller erinnert sich an einen Fall, der exemplarisch für viele weitere stehe: Nach der Rückkehr von einem Spiel in Luzern gingen rund 100 Fans des FC Zürich gemeinsam zum Fanlokal im Zürcher Kreis 3. Auf dem Weg versprayten mehrere von ­ihnen Fassaden. Die Polizei kesselte eine grosse Zahl von Fans ein, erteilte ihnen ein Rayonverbot wegen Landfriedensbruch und einen Eintrag in Hoogan. Schiller vertrat 27 Erfasste im Rekursverfahren. Die Verbote wurden in erster Instanz bestätigt. 20 Leute konnten es sich finanziell nicht leisten, das Verwaltungsgericht anzurufen. Dass dieses die Rayonverbote nach einer Beschwerde aufhob, kam also nur sieben Fans zugute. «Die restlichen 20 Leute sind zu Unrecht in Hoogan», sagt Schiller.

Ein Freispruch in einem Strafverfahren führt zudem nicht zwingend zu einer Löschung des Eintrags. Auf eine entsprechende Anfrage von Schiller antwortete das Fedpol, dass Namen insbesondere dann nicht gelöscht würden, wenn ein Freispruch wegen «strafrechtlicher Besonderheiten» erfolgt sei, etwa beim Grundsatz «Im Zweifel für den Angeklagten». Zudem teilten die Gerichte die meisten Freisprüche dem Fedpol gar nicht mit. Der Betroffene müsste also selber aktiv werden. Weil Rayon- oder Stadionverbote bis zu einem strafrechtlichen Freispruch aber ohnehin meist abgelaufen sind, sparen sich viele diesen Aufwand.

KEINER GILT ALS UNSCHULDIG

Die Hürde für einen Hoogan-Eintrag ist tief. Für ein Rayon- oder Stadionverbot reicht eine «glaubwürdige Aussage», sei es durch Polizei, Sicherheitspersonal oder Sportvereine. Was das heisst, zeigt ein anderer Fall, den Anwältin Schiller vor rund drei Wochen vor dem Kreisgericht St. Gallen verhandelte: Ein 18-jähriger Fan des FC Basel wurde im August 2012 in der St. Galler AFG-Arena verhaftet. Ein Securitas-Mitarbeiter behauptete, bei der Eingangskontrolle von ihm getreten worden zu sein. Der junge Fan beteuerte von Anfang an seine Unschuld und verwies auf die Videoaufnahmen. Dennoch verbrachte er zwei Tage in Untersuchungshaft und bekam neben dem Strafbefehl ein Stadion- sowie Rayonverbot und einen Hoogan-Eintrag. Im Rekursverfahren tauchte neues Videomaterial auf, das zeigte: Der Fan hatte die Wahrheit gesagt, der Securitas-Mann war zur fraglichen Zeit nicht in der Nähe des 18-Jährigen gewesen.

Geht es um einen Hoogan-Eintrag, gilt die Unschuldsvermutung nicht. Neben dieser Umkehr der Beweislast ist auch problematisch, dass Einträge bereits wegen Bagatelldelikten erfolgen. Ein Blick auf die Zahlen der letzten Jahre, die dem Beobachter vorliegen, zeigt, welche Delikte wie viele Massnahmen nach sich zogen: 13 Massnahmen laufen wegen Beschimpfung, 53 wegen Tätlichkeiten, 23 wegen Verstoss gegen das Vermummungsverbot, 27 wegen Hinderung einer Amtshandlung – wobei gegen eine Person wegen eines Delikts mehrere Massnahmen verfügt werden können. «Solche Delikte rechtfertigen keinen Eintrag in eine Datenbank für Gewalttäter», sagt Schiller. 259 Massnahmen wurden wegen des Besitzes oder des Einsatzes von Feuerwerk verfügt, und 211 aktuell laufende Massnahmen bestehen wegen Landfriedensbruch, des Tatbestands bei Massenverhaftungen.

Interessant: Die Anzahl der Delikte mit physischer Gewalt, also Körperverletzung oder Gefährdung des Lebens, bewegen sich im tiefen zweistelligen Bereich und sind im Vergleich zu vor zwei Jahren praktisch unverändert geblieben – bei steigenden Zuschauerzahlen. Deutlich weniger Massnahmen sind wegen Sachbeschädigung und wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte ausgesprochen worden.

Der Beobachter hat die Polizeistellen in den grösseren Städten zur Entwicklung der Gewalt befragt. Lediglich Bern und St. Gallen lieferten konkrete Zahlen: In Bern kam es 2012 zu acht Einsätzen. 2011 waren es elf gewesen. Das seien bloss die Vorfälle rund ums Stadion, bei denen die Polizei eingegriffen habe, präzisiert Mediensprecherin Corinne Müller. In St. Gallen zählte die Polizei in der Saison 2010/2011 einen Zwischenfall, als ein Thun-Fan einen Polizisten tätlich angriff. Nach dem Abstieg des FC St. Gallen ein Jahr später nochmals einen. In der laufenden Saison wurden drei Zwischenfälle gezählt, bei denen Fans und Sicherheitsdienst oder Polizei aneinandergerieten. Videoauswertungen würden aber nicht in die Statistik einfliessen, relativiert auch die St. Galler Polizei die Bedeutung der Zahlen.

Aussagekräftigere Zahlen hat die Swiss Football League. Inspektoren erheben bei jedem Spiel Vorfälle im Stadion, auch zu Gewalt. In der Saison 2009/2010 wurden 16 Gewaltdelikte gezählt. Seither bewegt sich die Zahl im einstelligen Bereich. Zur Halbzeit der laufenden Saison waren Ausschreitungen im Eingangsbereich anlässlich des Spiels St. Gallen gegen Basel der einzige Zwischenfall.

KÜNFTIG MINDESTENS EIN JAHR RAYONVERBOT

Offenbar nimmt die Gewalt an Sportveranstaltungen nicht zu. Dennoch diskutieren Politiker vieler Kantone die Verschärfung des «Konkordats über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen». In einigen Kantonen ist die forschere Gangart beschlossene Sache. Eine kaum diskutierte Änderung: Die Dauer des Rayonverbots beträgt neu mindestens ein Jahr und maximal drei Jahre statt wie bisher ein Jahr. So bleibt der Eintrag in Hoogan länger bestehen, die Zahl der vermeintlichen Chaoten steigt weiter. Und das Tor zu noch härteren Massnahmen steht – ohne Zunahme von Gewalt – weit offen.

Quelle: beobachter.ch

Eishockey

Eishockey hat für mich eine spezielle Verbindung. Schliesslich habe ich durch den EHC Aarau meine Melanie kennen gelernt. Aber fangen wir von vorne an.

Es war nach einem Spiel des FC Aarau, als Bruno und ich beschlossen, anschliessend auch noch den EHC Aarau in der KEBA zu unterstützen. Wir standen zu zweit auf der Stehrampe und machten ein wenig Stimmung in der altehrwürdigen KEBA.

Uns gefiel das so gut, dass wir auch die folgenden Heimspiele der Adler besuchten und sie lautstark unterstützen. Besonders Bruno konnte zusätzlich ein paar Leute mobilisieren, die ebenfalls an die Spiele kamen und Stimmung machten. Irgendwann brachte Bruno dann plötzlich eine Kollegin mit. Diese Melanie hat es mir auf der Stelle angetan und ich hätte nie gedacht, dass ich bei ihr eine Chance hätte. Doch ich hatte sie und ich habe sie genutzt… 🙂 Aber das ist eine andere Geschichte, obwohl ich noch so gerne darüber schreiben würde ;-).

Wir haben mit originellen Ideen auf uns aufmerksam gemacht. Darunter die legendäre Badehosen Choreographie. Wir hängten ein Spruchband mit „Aarau macht eus heiss“ auf und standen, nur in den Badehosen bzw. im Bikini, auf der Stehrampe. Zusätzlich beschrieben wir jedem auf den Körper einen Buchstaben, damit am Ende „AARAU“ daraus entstand. Diese Aktion hat die Spieler ganz offensichtlich sehr motiviert. Denn wenige Sekunden nach dem Anpfiff, wir waren noch nicht angezogen, schossen die Aarauer bereits das 1:0.

In der ersten Saison konnten wir viel Freude verbreiten. Es hat immer wieder gut getan, wenn Spieler und Tribünenzuschauer ihr Lob aussprachen.

Die Nähe zur Mannschaft ist es, die uns immer wieder aufs neue motiviert. Wir fühlen uns wirklich als Teil des EHC Aarau, was uns sehr stolz macht.

Während der Sommerpause machten wir zudem Nägel mit Köpfen indem wir den Fanclub „Blackwings Aarau“ offiziell gründeten. Beim ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison überraschten wir mit einer tollen Choreo. Nicht nur Zuschauer und Spieler konnten wir überraschen, mit dieser sensationellen Choreo, sondern auch ich selbst war überrascht, wie sehr uns diese Choreographie gelungen ist.

Ich darf ohne zu übertreiben behaupten, dass der EHC Aarau die kreativsten Fans der 1.Liga Zentralschweiz hat. Ich freue mich auf zukünftige Projekte und würde mich freuen, wenn weitere Leute zu uns stossen, um den EHC Aarau akustisch und optisch zu unterstützen.

 

I Have a Dream

Am Samstag ist es soweit. Das erste ganz grosse Highlight im Jahr 2010 steht an. Das Eishockey-Plauschturnier in der Aarauer KEBA. Gestern war mein zweitletztes Training vor dem grossen Showdown. Nur ein einziger und harmloser Sturz musste ich hinnehmen!
Und heute Nacht hatte ich einen Traum. Wir betraten in der ausverkauften KEBA unter tosendem Applaus das Eisfeld. Was für ein Moment! Das Herz raste, Hühnerhaut kam auf und während der Schweiss über die Wangen kullerte, lief es uns kalt den Rücken runter. Das Bully zum Anstoss konnte ich gewinnen, den Puck passte ich zu Bruno und lief auf die rechte Seite in die Nähe des Tores. Der Traumpass von Bruno konnte ich direkt im Tor unterbringen. Die Halle kochte und ich wusste nicht, wie mir geschah. Was folgte war der tatsächlich schon einstudierte Torjubel mit Bruno, bei dem es uns zwar beide auf die Schnauze haute, doch genau das machte diesen Moment perfekt!
Am Ende gewannen wir das Spiel. Alle waren wir überglücklich. Wir mussten noch stundenlang Autogramme schreiben und konnten uns vor weiblichen Groupies kaum retten. Leider ertönte genau in diesem Moment mein Wecker, den ich nur aus dem Grund, dass es sich bei meinem Wecker um mein geliebtes HTC handelt, nicht an die Wand schmetterte!
Die Realität sah dann leider ganz anders aus. Eine höllisch schmerzende Rippe und die Erkenntnis, dass es erst Montagmorgen ist und ich wohl oder übel arbeiten gehen muss! So bitter kann das Aufwachen sein!
Dafür ist die Vorfreude auf Samstag unglaublich gross!


FC Aarau vs. EHC Aarau

Ich habe mich mit der Frage beschäftigt, was ich tun soll, wenn sich Spiele meiner beiden Vereine überschneiden. Einerseits ist da der FC Aarau, den ich schon begleite, seit ich denken kann. Andererseits ist ja nun auch der EHC Aarau da, den ich zwar erst seit dieser Saison aktiv und lautstark unterstütze, der aber keine akustische Unterstützung erhält, wenn wir nicht am Spiel sind!


FC Aarau
Es war der 25.August 1993 als ich das erste Mal live im Brügglifeld einen Match des FC Aarau schauen durfte. Ich wurde 2 Tage zuvor 7 Jahre alt und war unglaublich glücklich, dass ich endlich meinen FC Aarau nicht nur aus der Ferne mitverfolgen konnte! Aarau spielte damals 1:1 Unentschieden gegen Servette Genf. Der erste Torschütze meiner FCA Karriere war Marcel Heldmann und von daher, neben Ratinho, mein absoluter Lieblingsspieler.
Ja das waren noch Zeiten, als ich mit dem weissen Henniez-Harrassli an der Bande stand und alles viel optimistischer sah, als mein Vater. Während mein Vater fluchte und den damaligen Trainer Rolf Fringer als einen „Schönredner“ beschimpfte, sagte ich stets, dass es schon gut kommen werde. Na ja, wer die Geschichte des FC Aarau in den letzten Jahren verfolgt hat, sieht, wer bisher recht behalten hat ;-).
Das erste Auswärtsspiel erlebte ich bei unserem Erzrivalen Luzern. Am 04.05.1996 verloren die Aarauer gleich mit 4:0 und ich war unglaublich aufgebracht über die ständigen „Scheiss Aarau“ Rufe der Luzerner Fans. So etwas war ich mir aus dem Brügglifeld natürlich nicht gewohnt.
Einige Jahre später zog es mich vom Tor beim Gästesektor, indem mein Vater und ich nach dem Bau der Nebentribüne jeweils standen, in den Fanblock der Hardcorefans.
Da begann auch die Zeit der Auswärtsfahrten mit dem Car, bei denen oft ziemlich viel Alkohol geflossen war. Aber es war eine unvergessliche Zeit, welche ich keinesfalls missen möchte. Ebenfalls unvergessen sind natürlich die etlichen Ligaerhaltsfeiern. Mehrmals fanden diese im Zürcher Letzigrund statt. Einmal wurden wir mir Gegenständen beworfen und mussten gestaffelt vom Sektor zum Car laufen.
Ein Highlight war auch das Spiel im Hardturm, als der Gästesektor voll gestopft war mit Aarauern! Was für eine Stimmung!!!
Und auch die letzte Ligaerhaltsfeier beim Barrage-Spiel gegen die AC Bellinzona darf natürlich nicht vergessen werden.
Obwohl wir viele Tiefs hatten, gab es auch immer wieder Ereignisse, welche überwältigende Gefühle ausgelöst haben. Aarau – Zürich letzte Saison, als wir 2:1 gewannen und damit die Tabellenführung behaupteten. Oder Xamax – Aarau, bei dem der Gästesektor praktisch ausverkauft war! Ja ich wüsste noch einige Beispiele, will aber diesen Blog-Eintrag nicht noch mehr in die Länge ziehen…
Nun ist der FC Aarau in der wohl grössten Krise seiner Vereinsgeschichte. Es sieht verdammt schlecht aus und mein Vater würde in dieser Situation wohl keine Chance mehr sehen. Selbst ich als Daueroptimist sehe nur eine kleine Chance, wenn in den nächsten Tagen gute, vielversprechende Transfers getätigt werden können. Zurzeit kann ich jedenfalls noch nicht mit vollster Überzeugung sagen, dass schon alles gut kommen wird. Aber noch bilde ich mir keine endgültige Meinung.
EHC Aarau
Im September dieses Jahres beschlossen wir, dass wir nach dem FC Spiel auch das erste Heimspiel des EHC Aarau schauen gehen werden. Uns hat dieses Spiel sofort gepackt und wir unterstützten den EHCA auch in den folgenden Heimspielen. Bloss gegen den Leader Huttwil waren wir nicht anwesend, da der FCA gegen die AC Bellinzona spielte. Bald fuhren wir auch an die Auswärtsspiele, bastelten einen Doppelhalter, kauften eine Fahne und Schals. Eine zweite Leidenschaft ist da defintiv geboren und es macht unglaublich Freude, die Jungs laustark zu unterstützen. Wir (vorallem Bruno…) konnten nun auch ein paar andere mit dem EHCA Fieber anstecken und sind nun regelmässig 6-8 Leute im Block.
Beim EHC Aarau können wir etwas bewegen und bekommen dafür unglaublich viel zurück. Die Mannschaft, Betreuer, der Trainer und die Tribünenzuschauer haben uns schon mit extrem viel Lob eingedeckt. Jeder von uns hat mindestens einen Stock erhalten von den Spielern und wir durften sogar schon mit dem Spielercar nach Adelboden reisen. Hier wird unsere Tätigkeit geschätzt und wir spüren dies auch!
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Eigenlich ist es also kein Problem beide Klubs zu unterstützen. Nur, was ist wenn beide gleichzeitig spielen?
Nicht an ein FC Aarau Spiel gehen, nachdem man jahrelang kaum ein Spiel verpasst hat? Gerade jetzt, wo der FCA jede mögliche Unterstützung braucht, um den Ligaerhalt zu erreichen?
Andererseits fällt es keinem auf, wenn im Block der Szene Aarau 3-4 Leute weniger stehen. Zudem ist da die Stimmung zurzeit eh auf dem Nullpunkt und der Kindergarten ist ausgebrochen. Muss ich mir tatsächlich das unmotivierte „Choreoteam“ anschauen, wenn ich beim EHC Aarau mit motivierten Leuten Stimmung machen kann?
Ich bin hin und her gerissen und fürchte mich jetzt schon vor der ersten Spielüberschneidung!