Seit Jahren unschuldig im Gefängnis

Am Montag Abend schauten wir einen Bericht über Andreas Kühn. Der Deutsche wurde im Jahre 2000 verhaftet, weil er vier Banküberfälle verübt haben soll. Der Täter trug bei diesen Überfällen jeweils weisse Handschuhe und ein Bild einer Überwachungskamera zeigt den Täter von der Seite.

Da bei Andreas Kühn in der Wohnung weisse Handschuhe gefunden und in einem Kalender an zwei Tagen an denen ein Überfall stattgefunden hatte ein „ü“ markiert ist, waren sich die Richter damals sicher, dass er der Bankräuber ist. Laut diesen Richtern soll auch das Ohr von Herrn Kühn genauso aussehen, wie dasjenige der Person vom Überwachungsfoto.

Unzählige Unschuldsbeweise

Das Verrückte an dieser Geschichte ist, dass es etliche Beweise dafür gibt, dass Andreas Kühn nichts mit diesen Überfällen zu tun haben kann. Die beiden „ü“ hatte Andreas Kühn im Kalender markiert, weil er sich für diese Überfälle interessierte und so Übereinstimmungen hatte feststellen wollen. Das Ohr des Mannes auf dem Foto, stimmt laut einem Experten überhaupt nicht mit dem Ohr von Herrn Kühn überein. Auf dem Foto ist klar ersichtlich, dass der Täter ein Muttermahl an der Backe hat. Herr Kühn hat das eindeutig nicht. Mit Hilfe von Augenzeugen erstellte die Polizei ein Phantombild, welches nicht die geringste Ähnlichkeit mit Andreas Kühn hatte. Weiter sagten Augenzeugen aus, dass Andreas Kühn nicht der Täter war. Und diese Augenzeugen standen direkt vor dem Bankräuber, als er seine Maske bereits abgenommen gehabt hatte.

Zudem hat Andreas Kühn glasklare Alibis für die Zeiten, an denen die Überfälle geschahen. Entweder er arbeitete während der Überfälle oder er war mit seinem Karnevalsverein nachweislich unterwegs.

Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren erstellt

Andreas Kühn hat ein Antrag gestellt, dass das Verfahren neu aufgenommen wird. Das erste Gericht bestätigte, dass Unstimmigkeiten vorliegen und gab den Fall an ein anderes Gericht (Ravensburg) weiter. Doch das Gericht in Ravensburg hatte Andreas Kühn damals verurteilt. Es erstaunt daher kaum, dass dieses Gericht ein Wiederaufnahmeverfahren ablehnte.

Erst nach langem Kampf wurde einem Wiederaufnahmeverfahren am 20.07.2009 stattgegeben. Allerdings wurde dies im Gericht Ravensburg durchgeführt. Bei diesem Wiederaufnahmeverfahren gab es unglaubliche Verzögerungen und äusserst fragwürdige Entscheidungen zu ungunsten des Andreas Kühn, so dass das ganze Verfahren noch immer läuft.

Bei Geständnis wäre er bereits auf freiem Fuss

Wahnsinn, dieser Mann sitzt nun schon über zwölf Jahre unschuldig im Gefängnis. Und obwohl es etliche Beweise für seine Unschuld gibt, kämpft er seit Jahren vergebens um seine Freilassung. Seine Haftstrafe hat er in neun Monaten abgesessen. Hätte er zugegeben, dass er die Überfälle begannen hat, wäre er schon seit runf 1,5 Jahren aus dem Gefängnis. Doch Herr Kühn will nicht eine Tat zugeben, die er gar nicht begannen hat und er will, dass die Justiz für ihre unfassbaren Fehler bestraft wird.

Eine erschreckende Geschichte, die jeden treffen könnte. Ich dachte eigentlich, dass man niemand ins Gefängnis stecken kann, wenn Zweifel an seiner Schuld bestehen. Doch hier hat man ja sogar Beweise, Zeugen und Alibis für seine Unschuld, aber trotzdem sitzt dieser Mann seit zwölf Jahren im Gefängnis. Wie war das nochmal mit der Unschuldsvermutung?

Weitere Informationen zu diesem Fall gibt es unter andreas-kuehn.info nachzulesen.

Teurer Spass im Swisscom Dschungel!

Zurzeit haben wir Telefon und Internet bei der Cablecom abonniert. Da ich aber gerne mal internationalen Fussball sehen würde, und dies die Cablecom nicht anbieten darf, schaute ich mich bei der Swisscom um, was es da für Angebote gibt. Vor dem Einzug in unser Liebesnest war ich bereits einmal kurz davor zu Swisscom zu wechseln, ehe ich bemerkte, dass wir bei der Cablecom noch gar nicht kündigen konnten. Jetzt könnte ich kündigen, will aber gar nicht mehr.

Angebots-Dschungel bei der Swisscom

Erstens überschwemmt einem die Swisscom mit gefühlten 100 Angeboten. Vivo Tuto, Vivo Casa***, Vivo Casa****, Vivo Casa***** und wie sie alle heissen. Nicht, dass es schon nervig genug wäre, sich durch all diese Angebote zu klicken, scheint man bei der Swisscom noch nicht einmal geläufige Namen verteilen zu können, um die verschiedenen Produkte einfach auseinander zu halten. Sprich, am Ende wusste ich zwar, was meinen Bedürfnissen entsprechen würde, hatte aber keine Ahnung mehr, ob es denn jetzt das Vivo Casa mit drei oder dasjenige mit vier Sternen war. Was für ein Irrsinn.

Übersichtliche UPC Cablecom Homepage

Damit ich die Preise vergleichen konnte, besuchte ich die Homepage der UPC Cablecom. Und da bot sich mir ein komplett anderes Bild. Da kann man auf einfache Art und Weise sein Wunschabonnement zusammen stellen und sieht auf der rechten Seite immer sofort, wieviel man im Monat bezahlen würde mit dieser Kombination. Und das ist noch nicht alles, unter dem selbst zusammengestellten Angebot wird einem gleich auch noch ein anderer Vorschlag gemacht, der günstiger und vielfach sogar noch besser ist, als das selbst gewählte Programm.

Swisscom wesentlich teurer

Bei der Swisscom wäre mein Wunschobjekt das Vivo Casa****. Dafür würde ich 125.- pro Monat bezahlen. Dazu kämen jeden Monat noch die Kosten für Anrufe in andere Netze, sowie die Live-Events, welche zusätzlich bezahlt werden müssen. Alles in allem würde ich wohl ca. 150.- bezahlen pro Monat.

Bei der Cablecom wählte ich das Internetpaket Fiber Power 50, das Free-Phone Swiss und das Fernsehangebot Comfort aus. Mit diesem Angebot komme ich auf 114.- pro Monat. Hier kämen ebenfalls die Kosten für das Telefonieren in andere Netze (bei Swisscom sind Anrufe ins Swisscom Mobile Netz gratis, während man bei der Cablecom alle Anrufe in Mobile Netze bezahlt) dazu, jedoch keine Live-Events. So würde ich bei diesem Angebot schlussendlich ca. 130.- pro Monat bezahlen.

Das sind also 20.- Franken pro Monat, welche ich bei der Cablecom weniger bezahle, als bei der Swisscom. Und das beste kommt noch. Während ich bei der Swisscom mit 25’000 kbit/s durchs Internet „schleiche“, rase ich bei der Cablecom gleich doppelt so schnell durch das World Wide Web. Zudem bietet mir die Cablecom beim digitalen Fernsehen 20 Sender mehr an, als dies die Swisscom tut. Und bis am 31.01.2012 gibt es bei der Cablecom das Fernsehen für eine Laufzeit von einem Jahr zum halben Preis. Somit würde ich in meinem Beispiel also für ein Jahr lang sogar 40.- weniger bezahlen, als bei der Swisscom.

Dass ich nicht wechseln werde, versteht sich wohl von selbst. Denn Probleme hatte ich hier in Safenwil noch nie mit der UPC Cablecom und als wir in Kölliken Probleme hatten, konnten wir auf einen freundlichen Kundendienst zählen. Unter diesen Umständen verzichte ich gerne auf internationalen Fussball und gehe halt ab und zu ins Penny nach Aarau und schaue mir den FC Liverpool dort an! Zudem gibt es ja noch „Sport1“ auf welchem ich Zusammenfassungen anschauen kann.

 

Undercover Boss

Seit einiger Zeit läuft auf RTL jeweils am Montag ab 21:15 Uhr „Undercover Boss“. In dieser Sendung geht es darum, dass sich der Chef eines grossen Unternehmens an einem Standort der eigenen Firma, als Praktikant ausgibt.

Am Montag machte der Boss von Burger King Deutschland bei diesem Projekt mit. Er meldete sich also an verschiedenen Standorten und verrichtete dort jegliche Jobs, die es eben in einem Burger King zu erledigen gibt. Er war sich auch nicht zu schade die Nachtschicht zu übernehmen und auch die Reinigung rund um das Restaurant gehörte da zu seinen Tätigkeiten.

Am Drive-In Schalter war er jedoch völlig überfordert. Hier muss ich allerdings auch sagen, dass er von der zuständigen Mitarbeiterin kaum unterstützt wurde und seinem Schicksal einfach überlassen wurde. Dass ein Neuling am Anfang Mühe hat und noch nicht sehr effizient arbeitet, das dürfte sich eigentlich doch von alleine verstehen.

Aber zurück zum Undercover Boss. Emotional wurde es, als die involvierten Mitarbeiter in das Büro des obersten Chefs geladen wurden. Die Unsicherheit, was da auf sie zukommen möge, war natürlich gross. Herrlich dafür die Gesichter dieser Mitarbeiter, als sie realisierten, wer denn damals ihr Praktikant war…

Dann gab es viel Lob, Anerkennung und natürlich Versprechen, dass negative Umstände so rasch als möglich verbessert würden. Doch das war noch nicht alles. Jedem dieser Mitarbeiter wurde noch ein grosser Wunsch erfüllt. So wurde einer Mitarbeiterin die Fahrstunden für den Führerschein bezahlt, oder einer anderen Mitarbeiterin eine lang ersehnte Amerikareise.

Ich hätte allerdings gehofft, dass auch negatives angesprochen wird. Dass die Drive-In Mitarbeiterin Neulinge besser unterstützen sollte, hätte unbedingt angesprochen werden müssen. Trotzdem finde ich dies eine sehr sympathische Sendung. Sinnvolle Sendungen sind in Zeiten von „Dschungelcamp“, „Alm“, „Big Brother“ und wie sie alle heissen, sehr rar geworden. Da tut es gut, dass es auch noch andere Beispiele gibt!

 

 

 

RIP DJ Energy

Laut Monsieur Fischer und 20 Minuten online ist der Trance DJ Roger Beglinger alias DJ Energy vom Samstag auf Sonntag 37-jährig verstorben. Am Samstag hätte er noch an der Energy in Zürich auflegen sollen, dazu kam es jedoch nicht mehr. Details über seinen Tod sind noch keine bekannt.

Früher verpasste ich kaum eine Trance Party, somit habe ich auch DJ Energy mehrmals live erleben können.

 

Wie die Zeit vergeht

Schon mal auf den Kalender geschaut? Es ist doch tatsächlich schon wieder das halbe Jahr 2011 vorbei. Wir hatten einen tollen Frühling und auch mit dem bisherigen Sommer kann ich sehr gut leben. Ich habe keine Mühe damit, wenn es immer mal wieder regnet. Wenn es dazwischen, vorallem an den Wochenenden, perfektes Sommerwetter ist, darf man sich doch nicht beklagen. Länger als zwei, drei Tage Hochsommer ist eh viel zu anstrengend.

Um aber wieder auf das eigentliche Thema zurück zu kommen. Unfassbar, wie schnell die Zeit läuft. Dies merkt leider auch der Danger-Blog. Ich komme kaum noch zum Schreiben. Arbeit, Schule, lernen, zügeln und all die eigentlich doch kleinen Dinge, die zu tun sind, lassen nicht mehr viel Zeit übrig. Wunderbare Worte zu diesem Thema hat Goggi in seinem Blog gefunden, auf den ich hier gerne hinweisen möchte. Es lohnt sich diesen Text zu lesen. Ich habe mich immer wieder erkennen können: Goggiblog