St.Galler Fans vergeben einmalige Chance

Über die Fanproblematik wurde schon oft diskutiert. Fans beklagen sich immer wieder, auswärts behandelt zu werden, wie im Knast. Der Präsident des FC Sion hat diesen Vorwurf ernst genommen und den St.Galler Fans eine einmalige Chance geboten. Er empfing die Gäste mit grosser Gastfreundschaft. Keine Polizei empfing die Anhänger. Im Gegenteil, die Fans kamen in den Genuss von gratis Eintritt ins Stadion, gratis Raclette und einem gratis Glas Weisswein. Christian Constantin hatte die Hoffnung, dass sich die Fans dadurch benehmen würden. Leider wussten die St.Galler die Gastfreundschaft nicht zu würdigen und zündeten eine grosse Menge an Feuerwerk. Damit haben sie sich jeglichen Kredit verspielt. Das wäre DIE Chance gewesen, zu beweisen, dass harte Massnahmen kontraproduktiv sind. Leider haben die St.Galler dies leichtfertig vergeben. Dafür habe ich absolut kein Verständnis. Man kann nicht immer nur jammern und fordern. Will man eine Verbesserung erreichen, muss man auch bereit sein etwas zu geben. Und bei der Menge, die gezündet wurde, war dies von der Fanszene wohl geplant. In Zukunft braucht man sich in St.Gallen über harte Massnahmen nicht zu beklagen!

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