Magisch, bezaubernd, fantastisch

Es ist an der Zeit, endlich wieder einmal etwas von mir lesen zu lassen. An der Lust zu schreiben würde es nicht liegen. Auch nicht an Geschichten. Aber wohl an der Zeit, bzw. hat der Danger-Blog nicht unbedingt die oberste Priorität. Mein Leben ist zurzeit so unglaublich spannend, dass meine Tage viel zu wenige Stunden haben. Da ist meine kleine, unendlich süsse Tochter, welche uns täglich neue Glücksgefühle beschert. Wahrscheinlich habe ich schon mehrfach geschrieben, dass es nichts schöneres gibt, als sein eigenes Kind beim grösser werden zu begleiten. Aber auch wenn ich Gefahr laufe, damit zu nerven, muss dies unbedingt noch ein weiteres Mal erwähnt werden. Als Vater ist man prall gefüllt mit rosaroten Glücksgefühlen, die müssen irgendwann raus, sonst platzt man noch ;-). Kleine Dinge, wie ein herzhaftes Lachen oder neue Laute, sorgen fast täglich für Hühnerhaut. Mein Herz macht bei jedem Lachen unserer kleinen Leonie Luftsprünge. Wir sind so unendlich stolz auf dieses kleine Geschöpf, ich kann es wirklich nicht in Worte fassen. Egal was ich sage bzw. schreibe, es wäre nie genug. Worte für dieses Glück zu suchen und nicht zu finden macht mich fast wahnsinnig. Magisch, bezaubernd, fantastisch!

Und dann ist da noch der neue Job in der Jactronic, der mich fordert. Was ich in den letzten drei Monaten in der Praxis alles gelernt habe, ist so wertvoll. Ich lerne in einem Bereich, der mich auch privat sehr stark interessiert. Alles was ich lerne, ist also auch privat äusserst nützlich für mich. Zu Hause habe ich in den letzten drei Monaten etliche Stunden mit Experimenten verbracht. Einen ersten Weiterbildungskurs habe ich am letzten Montag besuchen dürfen. Ich glaube, das war der erste Kurs in meinem Leben (abgesehen vom SIZ), der mich auch tatsächlich interessiert und somit weitergebracht hat. Weitere Kurse folgen und ab August 2015 geht es dann aller Voraussicht nach für 1.5 Jahre in die Schule.

Ich denke, meine Motivation und Lebensfreude ist stark spürbar. So darf es definitiv weiter gehen. Einzig meinen Blog würde ich künftig gerne wieder regelmässiger pflegen. Aber wie schon geschrieben, ein Tag hat nur 24 Stunden und schlafen ist durchaus auch etwas angenehmes :-).

Der eigene Weg ist der einzig richtige

Ich kann immer wieder beobachten, wie die Menschen genau wissen, was das Richtige ist für ihre Mitmenschen. Bestes Beispiel ist Roger Federer. Wie oft wurde wohl in Online-Kommentaren schon sein Rücktritt gefordert? Ganz klar, der Federer muss unbedingt den richtigen Zeitpunkt für seinen Rücktritt finden. Das ist wichtiger, als jede Vorbereitung auf ein Turnier.

Ich sehe das alles ganz anders. Jeder soll den Weg gehen, der sich als den richtigen anfühlt. Im Entscheidungsmoment kann man sowieso nicht wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Es wäre irrsinnig, schon im vornherein Gewissheit haben zu wollen, welcher Weg der richtige ist. Wenn man sich bewusst wird, gar nicht falsch entscheiden zu können, wird es wesentlich einfacher entspannt eine Entscheidung zu treffen. Richtig gelesen, man kann sich gar nicht falsch entscheiden. Zum Zeitpunkt der Entscheidung wählt man immer den zu dieser Zeit richtigen Weg. Niemand nimmt absichtlich den falschen Weg. Später würde man aufgrund neuer Erfahrungen vielleicht nicht mehr diesen Weg wählen. Diese Erfahrungen muss man jedoch zuerst gemacht haben. Deswegen ist es auch völlig daneben, sich selbst über eine Entscheidung aus der Vergangenheit aufzuregen. Es bringt nämlich absolut nichts und zieht einem noch wichtige Energie ab.

Um auf das Beispiel Sport zurück zu kommen. Roger Federer hatte bisher nie das Gefühl, ein Rücktritt wäre das beste für ihn. Er liebt Tennis und will es so lange weiterspielen, wie es ihm gefällt und sein Körper mitmacht. Er hat auch heute noch grossen Erfolg. Doch selbst wenn er nur noch die Weltrangliste 138 wäre, hätte er keinen Fehler gemacht. Ich denke nämlich nicht, dass RF in erster Linie wegen des Erfolges Tennis spielt. Es macht ihm Spass, er konzentriert sich auf das Sportliche und sicher nicht auf Nebensächlichkeiten wie der richtige Zeitpunkt für den Rücktritt.

Ich habe in meinem Leben schon oft den Weg genommen, den mir mein Gefühl gewiesen hat. Oftmals habe ich das unbewusst so getan. Erst als ich einige Bücher über Persönlichkeitsentwicklung gelesen habe, wurde mir bewusst dass ich schon oft so gehandelt hatte. Besonders in der Liebe wollen die Menschen sehr genau wissen, was für andere das Richtige ist. Als ich mich mit Melanie nach nur drei Monaten Beziehung verlobt habe, spürte ich ganz viel Skepsis. Es wurde uns beispielsweise gesagt, dass wir erst ein paar Jahre zusammen sein sollten, ehe wir ans Heiraten denken. Wieso denn? Wenn ich das Gefühl habe, das Richtige zu tun, gehe ich doch keinen anderen Weg. Klar, es kann sein, dass die Beziehung nicht hält. Nur kann ich das im vornherein sowieso nie wissen. Da ist es doch sinnvoll, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Man kann nur gewinnen oder Erfahrungen sammeln. Sich diesen Satz einzuprägen lohnt sich. Hat man diese Einstellung verinnerlicht, wird es plötzlich ganz einfach Entscheidungen zu treffen.

 

Ohne FC Aarau gäbe es mich nicht!

Hoi zäme. Mein Name ist Leonie Gerber und ich bin die Tochter von Melanie und Dani. Ich habe leider erfahren müssen, dass dem Herzensverein meines Papis von Einzelpersonen einfach keine neues zu Hause gegönnt wird. Der FC Aarau verbindet alle Schichten der Gesellschaft miteinader und bringt Menschen zusammen. So haben sich genau genommen auch meine Eltern kennegelernt.

Mein Papi besucht die Spiele schon seit seinem 7. Lebensjahr regelmässig. Da hat er natürlich einige Menschen kennengelernt, so auch ein gewisser Bruno. Dieser Bruno hat an einem FCA Match dann plötzlich die Idee, dass man doch auch mal die Spiele des EHC Aarau besuchen könnte. Gesagt getan, und aus der Idee entwickelte sich sogar eine kleine, aber feine Fanszene. Bruno bewegte eines Tages seine Kollegin Melanie dazu an einen Match mit zu gehen.  Melanie, welche sich eigentlich gar nicht für Sport interessierte, willigte ein und besuchte ein Heimspiel der Aarauer Eishockey Mannschaft.

Da an diesen Spielen Dani anwesend war, beschloss sie, ebenfalls die Spiele regelmässig zu besuchen. Und es kam, wie es kommen musste. Die Beiden verliebten sich unsterblich ineinander. Bald schon stand die Hochzeit auf dem Programm. Das erste Kind liess auch nicht lange auf sich warten. Am 14.08.14 wurde ich geboren.

Also, würde der FC Aarau nicht existieren, wäre ich heute vielleicht nicht hier. Ein Leben ohne Leonie Gerber? Undenkbar! Und wisst ihr was? Es gibt da draussen unzählige weitere Geschichten, welche ohne FC Aarau so nie hätten geschehen können.

Geht der FCA wegen dem Stadion-Theater zu Grunde, wird es unzähige solcher Geschichten einfach nicht mehr geben. Das darf nicht passieren!

In der Facebook-Gruppe unter folgendem Link werden weitere solcher Geschichten gesammelt. Haut gleich jetzt in die Tasten und zeigt der Welt, was euch der FC Aarau bedeutet. Es muss ja nicht geich ein halber Roman sein ;-).
https://www.facebook.com/groups/769176869831281/?fref=ts

 

 

Ein Monat Leonie

10698578_10204848935770104_6634623615599070386_nMan glaubt es kaum, aber seit der Geburt unserer kleinen Tochter Leonie ist bereits ein Monat vergangen. Eine so intensive Zeit habe ich wohl noch nie erlebt. Die vielen positiven Impulse, die ich täglich erleben darf, machen das Leben interessant, wie nie. Am Abend komme ich nach Hause und darf erst einen Begrüssungsmarathon durchleben. Mila frisst mich jeweils fast auf vor Freude. Wenn sie sich nach Minuten etwas beruhigt hat, darf ich den Rest meiner kleinen Familie begrüssen. Es ist ein wundervolles Gefühl, nach einem Arbeitstag Frau und Kind herzhaft begrüssen zu können.
In der Zeit während der Schwangerschaft habe ich mir oft vorgestellt, wie es wohl sein wird, wenn Leonie auf der Welt ist. Fazit nach einem Monat: Alles Pustekuchen. Die Zeit als Vater kann man sich vorher gar nicht rational ausmalen. Schliesslich erscheinen völlig neue Gefühle, welche man vorher gar nicht kennen kann. Und diese Gefühle geben unzähligen Momenten erst die entscheidende Würze.

Überrascht hat mich die Tatsache, dass ich vom ersten Moment an keine Berührungsängste hatte. Es soll ja einige Väter geben, welche Angst haben, dass sie das Kind verletzen oder fallen lassen. Das war bei mir nie vorhanden, obwohl ich vorher praktisch keine Erfahrungen mit Babys gesammelt habe. Ich handelte von Anfang an nach meinem Gefühl, ohne gross nachzudenken. Ich bin extrem fasziniert von diesem kleinen Wesen, das aus dem Fleisch und Blut meiner Traumfrau und mir besteht. Vom ersten Moment her spürte ich eine unzerreissbare Liebe und Verbundenheit zu meiner Tochter. Es macht mich extrem stolz Vater zu sein und die neue Verantwortung tut mir richtig gut.

Natürlich haben die ersten Wochen mit unserer Tochter auch Nerven gekostet. Sie hatte eine strenge Geburt und scheint sich noch nicht 100% wohl zu fühlen auf dieser Welt mit all den vielen neuen Eindrücken. Im Bauch lief alles automatisch und Probleme gab es wohl noch keine. Kaum auf der Welt, hat man verstopfte Nase, immer wieder diesen blöden Schluckauf, Hunger, volle Windeln und so weiter. Reichlich Grund zum Weinen. Und wenn man dann selbst todmüde ist und kaum noch Ideen vorhanden sind, was denn der weinende Sonnenschein beruhigen würde, zerrt das ganz schön an den Nerven.

Doch bereits beim ersten Staunen dieses Goldschatzes ist dies wieder regeneriert und man ist überglücklich, dass dieses kleine Wunder ins Leben geplatzt ist. Momente wie das erste Lächeln, oder wenn sie mir den Bart klauen will, öffnen mein Herz mal für mal. Und wenn ich daran denke, dass dies erst der absolute Anfang ist, gerate ich richtiggehend in Euphorie. Ich freue mich so sehr auf die vielen spannenden Momente, welche noch auf uns warten in den nächsten Monaten und Jahren. Es gibt für mich nichts grösseres, als meine kleine Familie.

Intensive Zeit

Ich durchlebe gerade eine sehr intensive Zeit. Den neuen Job in der Jactronic als Informatiker Systemtechnik habe ich bereits am 19.08.2014 angetreten. Wegen einem personellen Engpass wurde ich da sofort ins kalte Wasser geworfen. In den letzten zwei Wochen habe ich schon unglaublich viel erlebt und wurde sofort auf die Probe gestellt. Viel Neues habe ich gesehen und bin jeweils gefordert innert kürzester Zeit auf eine Lösung zu gelangen. Dies funktioniert nur, wenn ich mich am Abend zu Hause auf den nächsten Tag und die neue Materie vorbereite. Ein grösseres Express-Projekt konnte ich erstaunlich gut durchziehen.

Ich gebe zu, in den letzten Tagen verbrauchte ich einige Nerven, worauf mein Körper sogar mit leichtem Fieber reagierte. Doch es hat sich absolut gelohnt und mein Mut hat sich bisher ausbezahlt. Mir gefällt meine neue Rolle mit viel Aussendienst und neuer spannender Materie.

Und bekanntlich mache ich oftmals vieles miteinander. Unsere Leonie ist heute bereits zwei Wochen alt. Auch diese Kennenlernzeit ist sehr spannend und stellt unser Leben völlig auf den Kopf. Diese zweite neue Rolle, nämlich jene als Vater, gefällt mir ausserordentlich gut. Ja, Leonie weint sehr oft und auch das zerrt an unseren Nerven. Doch die Liebe zu ihr ist unbeschreiblich gross und macht vieles wett. Verantwortung für so ein kleines Wesen zu haben, das aus Melanies und meinem Fleisch und Blut besteht, ist schlichtweg ein wahrgewordener Traum. Ich versuche wieder einmal mehr für all diese Eindrücke Worte zu finden. Und wieder einmal mehr stelle ich fest, dass es keine Worte gibt, welche meinen Gefühlszustand befriedigend ausdrücken könnten. Das ist keine Floskel, sondern die reine Wahrheit. Ich habe früh meine Eltern verloren und habe nun wieder eine eigene kleine Familie. Das tut unglaublich gut, macht mich überglücklich und stolz. So, nun versuche ich unseren kleinen weinenden Sonnenschein zu beruhigen ;-).

leonie ist da

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