Mein Freund mit der kalten Schnauze

Seit ich mit Melanie zusammen bin, habe ich täglich um mich zwei Cocker Spaniel. Von Hunden war ich vorher kein grosser Fan. Leica und Lia jedoch habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Die Beiden freuen sich jeweils so unglaublich stark, wenn jemand nach Hause kommt, es ist unbeschreiblich. Menschen freuen sich auf der gleichen Ebene wohl erst bei einem hohen Geldgewinn.
Als ich meine Mutter verloren habe, war ich stimmungsmässig natürlich nicht auf einem hohen Niveau. Stark zu spüren schien dies besonders Leica. Denn sie folgte mir da auf Schritt und Tritt. Wollte immer gestreichelt werden und auch gegen ein „Gudeli“ hatte sie natürlich nichts auszusetzen. Der Trost, den sie mir so gespendet hat, ist unermesslich. Die grosse Verbundenheit ist bis heute geblieben zwischen Leica und mir. Wann immer möglich, hält sie sich bei mir auf. Nur eines ist noch wichtiger: Das Essen. Geht es ums Essen, ist alles andere zweitrangig. Ich bin vernarrt in diese zwei Hunde und möchte gar nicht mehr ohne sie sein.
Tolle Momente erleben wir täglich mit Leica und Lia. Dumm sind sie ganz und gar nicht. Sie wissen ganz genau, wie sie schauen müssen, um dich weich zu kriegen. Setzen sie ihren typischen Hundeblick auf, so ist es äusserst schwierig nein zu einem „Gudeli“ zu sagen. Sie machen dafür aber auch alles mögliche. Von verschiedenen Kunststücken, bis hin zu einem Küsschen auf meine Wange, sind sie zu fast allem bereit.
Dass es schön ist, einen Hund als besten Freund zu haben, konnte ich mir vorher zwar gut vorstellen. Doch nun erlebe ich es am eigenen Leib und sehe, dass es sowas von gut tut… 🙂
(v.l.n.r.) Lia, Feriengast Merlin und Leica in freudiger Erwartung auf ein „Gudeli“.

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