Luzern spinnt…

Man stelle sich einen Schweizer Fussballverein vor, der zwei offensive Spieler verliert, diese sehr dürftig ersetzt und somit total unterbesetzt ist im Sturm. Dieser Verein hat jedoch noch ein vielversprechendes Talent im Kader, das zuletzt nur wenig zum Zug kam. Somit liegt es doch auf der Hand, dass dieses 20-jährige Talent vermehrt eingesetzt wird und endlich seine Chance erhält.

Nun, der angesprochene Verein heisst FC Luzern und dieser scheint da ein wenig anders zu ticken. Denn das Talent, Nico Siegrist, wird für die Rückrunde an den FC Aarau ausgeliehen. Alleine dies finde ich ehrlich gesagt ziemlich speziell, aber kurz nach dem der Transfer in Aarau präsentiert wird, sitzt er beim FC Luzern ein letztes Mal auf der Ersatzbank. Und Trainer Yakin wechselt ihn im Stand von 0:1 ein. Er baut also die Hoffnung, doch noch auszugleichen auf einen Spieler, der gar nicht mehr erwünscht ist. Und die Kuriosität ist perfekt, als Siegrist eine Viertelstunde vor Schluss den Ausgleich für Luzern erzielt. Wieso nur setzen die Innerschweizer nicht auf Siegrist? Viele Alternativen im Sturm gibt es ja nicht und er weiss ganz offensichtlich wo das Tor steht.

Ich verstehe die Politik des FC Luzern überhaupt nicht, aber als Aarau Fan ist es mir natürlich noch so recht, dass wir mit Siegrist eine klare Verstärkung erhalten. Herzlich Willkommen in Aarau, Nico Siegrist. Wer weiss, vielleicht merkt er am Ende der Saison, dass es in Aarau viel schöner ist, als in Luzern und er bleibt uns noch länger erhalten… 😉

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