Ich leeeebe!

Hallo Leute!

In letzter Zeit waren die Lebenszeichen meinerseits äusserst rar geworden. Turbulente Zeiten habe ich hinter mir. Es lief und läuft was in meinem Leben. Also ihr könnt aufhören, die Krankenhäuser ab zu telefonieren, ob ich irgendwo eingeliefert wurde. Und auch im Gefängnis werdet ihr mich nicht finden…  😉 

 

Da waren meine ersten Prüfungen auf dem Weg in die IT-Branche. Viel Zeit mit lernen habe ich dabei verbracht und am 24. Oktober war es dann auch schon soweit. Die Prüfungen standen vor der Tür. Wir hatten da alle ein mulmiges Gefühl, da wir von der Schule nicht nur schlechte Unterstützung erhielten in der Prüfungsvorbereitung, sondern auch mit vielen Mängeln leben mussten während der Ausbildung. Auf einer ewigen Baustelle lernen, macht wenig Spass. Programmversionenwechsel mitten in der Ausbildung ist genau das, was man sich wünscht… Es verändert sich ja schliesslich nichts mit der neuen Version *Ironie-Modus aus*. Ein Dozent, der kaum Fragen beantworten konnte, weil er selbst erstmal nachschauen musste, erschwert effizientes Arbeiten enorm. Und der Gipfel folgte dann am Prüfungstag. Fast eine Stunde verspätet startete die Prüfung wegen technischer Probleme. Dadurch hatten wir kaum noch die Möglichkeit zwischen den Prüfungen Pausen einzulegen, von Mittagessen müssen wir gar nicht erst reden. Das sind nur ein paar Mängel, die wir bei der Schule schriftlich deponiert haben. 

Auch die Prüfungen waren der Hammer. Da kamen Themen, von denen wir nie gesprochen hatten. In den Lehrmitteln sucht man die Lösungen ebenfalls vergeblich. Und was wir in der zur Verfügung gestellten Zeit hätten lösen sollen, war jenseits von Gut und Böse!

Na ja, es ist vorbei. Die Ergebnisse erfahren wir am Montag und die Beschwerden sind eingereicht, oder werden noch eingereicht. Ich bin gespannt, ob oder wie die Schule uns zu entschädigen gedenkt. Ich für mich habe jedenfalls die Konsequenzen gezogen und mich für den autodidaktischen Weg entschieden. Ich habe nach wie vor einen Tag frei in der Woche für die Schule. Lerne aber selbst und gehe dann an die Prüfung. Ein riskanter Weg, der viel selbstdisziplin erfordert. Doch ich bin überzeugt, dass ich das kann. Wenn mich ein Thema interessiert, dann habe ich keine Motivationsprobleme. Und die IT interessiert mich enorm, ich kann es kaum erwarten, in dieser Branche zu arbeiten.

Apropos Arbeit. Da bin ich zurzeit immer noch im Verkauf tätig. In der Zwischenzeit wurde ich jedoch zum stellvertretenden Filialleiter. Eine sehr wichtige Änderung für mich. Rückschritte braucht es im Leben zwar manchmal, aber zu lange darf man nicht warten, um wieder vorwärts zu gehen. Das habe ich am eigenen Leib miterlebt. Nun habe ich diese neue Herausforderung, bis Anfang nächstes Jahr. Spätestens dann möchte ich in die IT-Branche einsteigen. Der Webdesigner ist es, der mich hier ganz besonders interessiert.

Am Dienstag habe ich mein erstes Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die neue Herby-Print Homepage ist online. Das hat allerdings viele Nerven gekostet. Bereits am Samstagabend hätte sie online gehen sollen. Ich war mir bewusst, dass das Aufschalten einige Komplikationen mit sich bringen kann. Aber was ich dann erlebte, war der Wahnsinn. Ein Problem folgte dem anderen. Bis ich auf ein unlösbares Problem gestossen bin. Joomla 1.5 ist halt nicht mir das aktuellste Joomla und weil der Webserver auf dem aktuellsten Stand ist, gab es da grosse Probleme. Vorallem wegen der PHP-Version. Ich entschied mich dann am Dienstag-Nachmittag die gesamte Homepage in Joomla 1.7 nachzubauen. Rund drei Stunden hat mich das gekostet. Ein Klacks, im Vergleich zu der Zeit, die ich verbraucht habe, um die vielen Probleme zu lösen. Nun funktioniert sie und es ist ausserdem viel angenehmer mit dem neuen Joomla zu arbeiten. Auch meine Homepage werde ich nächstens auf das aktuelle Joomla updaten.

Nun bin ich bereit für neue Projekte. Ein paar Interessenten habe ich bereits. Mit der Homepage für die Herby-Print habe ich doch schon einige Erfahrungen sammeln können. Probleme, wie ich sie beim Aufschalten hatte, sind zwar ärgerlich, aber ich lernte auch vieles dabei und der Erfahrungsschatz ist – gerade auch durch diese Komplikationen – grösser geworden. 

Aber auch im Privaten erlebe ich vieles. Vorwiegend darf ich da die Sonnenseite des Lebens geniessen. Es ist fantastisch mit seiner grossen Liebe und den zwei Katern ein Leben aufzubauen. Melanie und ich führen nach wie vor eine unheimlich schöne Beziehung mit vielen Gesprächen und ohne Streit. Genau wie es meiner Meinung nach sein sollte, um glücklich bis ins hohe Alter zu bleiben. Ich bin ein sehr harmoniebedürftiger Mensch und genau das ist bei uns sehr ausgeprägt. Ich bin froh, dass Melanie und ich in diesen Bereichen die selben Vorstellungen haben.

Zudem hat mich ein altes Hobby wieder gepackt. Bis vor ca. zwei Jahren gabe es kein Wochenende ohne Play Station. Doch dann verlor ich etwas die Freude daran, die nun neu entfacht ist. Kürzlich habe ich mir das neue Fifa, sowie Battlefield 3 zugelegt. Suchtpotenzial ist rieseig. Besonders das Battlefield hat es mir extrem angetan. Einmal eine Session gestartet, bin ich kaum noch weg zu bringen davon.

Ein grosses Fest steht im nächsten Jahr ziemlich sicher auch noch an, doch dies ist noch nicht Spruchreif und wird erst bekannt gegeben, wenn es definitiv festgesetzt wurde. Die Vorbereitungen laufen bereits.

So, nun habe ich wohl alles erzählt, das ich erzählen wollte. Das sind auch die Gründe, weshalb in letzter Zeit nicht mehr viel zu lesen war im Danger-Blog. Ich hoffe, dass ich nun wieder vermehrt in die Tasten hauen kann. Schreiben ist für mich ein Stück Lebensqualität. Ich habe es sehr vermisst in den letzten Wochen.

Ich wünsche allen einen schönen Rest des Tages, bis zum nächsten Mal!

Euer Danger 

 

PS: Habe gerade gesehen, dass dies mein 100. Beitrag war in diesem Jahr. Der Champagner ist bereits kühl gestellt… 🙂 

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