GTA 5 erhitzt die Gemüter

Diese Woche kam GTA 5 in die Läden. Ein Open-World-Game, bei welchem so ziemlich alles machbar ist und bei welchem der Spieler die Rolle von drei Kriminellen übernimmt. Natürlich kommt darin Gewalt vor. Kaum eine Zeitung hat nicht darüber berichtet und das Game wurde zurecht in den höchsten Tönen gelobt. Ich selber habe es auch gekauft und bin in den vollsten Zügen begeistert. Für mich das beste Game aller Zeiten. Die Vielfalt ist gigantisch, die Grafiken sind extrem detailliert und die Stadt lebt.  Die Menschen spazieren nicht einfach planlos durch die Stadt. Es kann schon mal vorkommen, dass man an einen Überfall heran läuft, oder dass man von einer Frau um Hilfe gebeten wird, da ihre Freundin gerade angegriffen wird.

Das Spiel weiss zu gefallen und macht rundum Freude. Wenn da nur nicht wieder diese Nörgler wären. Games sind ja Schuld daran, dass auf der Erde nicht alle Menschen so ganz lieb sind zueinander. Ohne Games gäbe es keine Amokläufe und erst recht keinen Krieg. Weil Jugendliche im Spiel Menschen töten, werden sie es auch im wahren Leben tun. Verbieten soll man sie, diese bösen Games. Also ein Verbot mehr und die Welt ist gerettet? Natürlich werden die Menschen nicht aggressiv, wenn man ihnen immer mehr Freiheit wegnimmt. Und selbstverständlich hat ein Mensch nicht schon vorher psychische Probleme, wenn er zwischen Game und wahrem Leben nicht unterscheiden kann.

Ich dachte eigentlich, der Mensch sei intelligenter. Lasst den Leuten doch einfach die Freude, wenn sie gerne mal ein paar Stunden zocken, auch wenn ihr damit nichts anfangen könnt. Ich habe auch schon zu einer Reithalle ja gestimmt, obwohl ich mit Pferden nichts anzufangen weiss.

3 Antworten auf GTA 5 erhitzt die Gemüter

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