Gedanken im Advent

Der folgende Beitrag durfte ich bei Monsieur Fischers Advents-Blog-Kalender veröffentlichen.
Weihnachten ist für mich dieses Jahr überschattet. Ende November habe ich meine Mutter verloren. Da mein Vater vor vier Jahren ebenfalls verstorben ist, erlebe ich nun im Alter von 24 Jahren die erste Weihnachten ohne meine Eltern. Das ist schon etwas speziell und lässt bei mir nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen. Wenn ein Mensch stirbt, macht man sich viele Gedanken und schwelgt in Erinnerungen. So kam mir auch in den Sinn, wie sich mein Blickwinkel zur Weihnachten verändert hat, als ich in die Lehre kam.
Da ich die Lehre im Verkauf absolvierte, erlebte ich plötzlich eine andere Art von
Weihnachten kennen. Nun war sie nicht nur besinnlich und erholsam, sie brachte gehörigen Stress mit sich. Ferien über die Feiertage waren passé.
Einerseits waren diese Erkenntnisse bitter, andererseits habe ich dadurch gesehen, dass die Geschenke nicht einfach vom Christkind unter den Baum gelegt wurden. Man m
uss dafür hart arbeiten und nur schon deswegen hat jedes noch so kleine Geschenk ernsthafte und herzliche Dankbarkeit verdient.
Ich wünsche allen von Herzen schöne Weihnachten!

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