Hallo neui Wält

Ja, ich lebe nun noch ein paar weitere Minuten weiter entfernt von meiner geliebten Stadt Aarau. Doch das ist dann auch schon alles, was ich als negativ bezeichnen muss an der neuen Wohnsituation. Denn ansonsten löst es immer wieder unbeschreiblich schöne Gefühle aus, was wir zurzeit durchleben.
Die neue Wohnung ist bezogen, fast alle Möbel sind da und nun bereichern auch noch zwei Kater unseren Alltag. Es tut richtig gut ein neues Leben aufzubauen. Mit der Verlobten in den eigenen vier Wänden zu leben und dieses neue zu Hause einzurichten, das ist ein tolles Gefühl. Noch steht zwar viel Arbeit vor uns, doch das ist eine wirklich schöne Arbeit. Die erste eigene Wohnung einrichten zu dürfen, ist ein spezieller Moment, der nachher niemals mehr in dieser Form wiederkehren wird. Jetzt endlich hat mein Neubeginn stattgefunden, erst jetzt kann ich richtig mit der schwierigen Vergangenheit abschliessen und in mein neues Leben starten.
Angefangen hat es damit, dass wir die Schlüssel überreicht bekamen. Speziell am Zeitpunkt der Übergabe war, dass sie am Geburtstag meiner Mutter stattgefunden hat. Vielleicht ja eine Art Zeichen von ihr. Dann ging es los, Möbel und Umzugskartons mussten von Kölliken nach Safenwil transportiert werden. Möbel, die wir noch nicht hatten, konnten wir günstig im Ricardo und aus Verwandtschafts- und Kollegenkreisen beziehen. Hier nochmals ein grosses Dankeschön an alle, welche uns in irgendeiner Form geholfen haben und noch helfen werden.
Ein weiteres grosses Highlight erfolgte dann schneller, als ich es gedacht hätte. Am Sonntag Nachmittag waren wir im Tierheim noch erfolglos geblieben, auf der Suche nach zwei Katzen. Doch am Abend sahen wir dann das perfekte Inserat im Ricardo. Zwei Wohnungskater im Alter von ein bzw. zwei Jahren musste eine Familie abgeben. Ich telefonierte noch am selben Abend und vereinbarte für Montag einen Termin, um die beiden Stubentiger anzuschauen. Es blieb nicht beim Anschauen, wir durften sie gleich mitnehmen, was ich mir doch auch so erhofft hatte…
Seit meiner Kindheit hatte ich den Wunsch, Katzen als Haustier zu halten und dieser Wunsch ist nun endlich in Erfüllung gegangen. Während Simba bereits fleissig die Wohnung erkundet hat, versteckt sich Bagira noch unter dem Sofa oder hinter der Infrarotsauna. Der kleine schwarze Panther braucht noch etwas Zeit, um sich einzuleben.
In letzter Zeit verläuft endlich so ziemlich alles in die richtigen Bahnen. Gesundheitlich bin ich auch wieder topfit und seit längerem wieder einmal völlig Beschwerdefrei. Rücken und Herz haben sich beruhigt, was eindrücklich beweist, wie stark die Psyche die körperliche Gesundheit beeinflusst. Die eigene Wohnung, das Leben mit Melanie und jetzt auch noch die beiden Stubentiger tun mir verdammt gut. Ich bin sehr glücklich und darf sagen, dass ich nun am Anfang eines tollen Lebens stehe. Wie würde Baschi sagen? „Hallo neui Wält!“

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