Ein Misserfolg und schon soll die Zeit abgelaufen sein

Er ist das Multitalent von Deutschland. Was er bisher angefasst hat, wurde zu gold. Ob als Entertainer, als Sportler, als Sänger oder als Produzent. Ja, er hat mit der Wok-WM sogar eine neue Sportart ins Leben gerufen.

Die Rede ist natürlich von Stefan Raab. Ich persönlich finde ihn schlicht genial und bin beeindruckt von ihm. Er reisst grosse Sprüche und nimmt kein Blatt vor den Mund. Doch wenn das einer darf, dann ist es wohl Stefan Raab. Er ist sich für nichts zu schade, hat schon einiges erlebt und ist sehr intelligent. Er reisst nicht nur freche Sprüche, sondern er leistet auch einiges. 

Doch nun hatte er mit „Unser Star für Baku“ unbefriedigende Einschaltquoten. Ein Projekt, an dem Raab mitgearbeitet hat, ist erstmals nicht von Erfolg gekrönt. Und was schreibt die Pendlerzeitung „20 Minuten“? „Der Erfolgsgarant der keiner mehr ist“ und „Ist seine Zeit abgelaufen?“  haben mich doch sehr gewundert. Wenn man also einmal nicht erfolgreich ist, bedeutet es also gleich, dass seine Zeit abgelaufen ist? Das erinnert mich stark an die Kritiker von Roger Federer, welche nach jeder Niederlage das Ende des Tennisgottes sehen wollen.

 

Meine Güte, Raab sorgt immer wieder für tolle Unterhaltung, da darf auch er einmal mit einer Sendung etwas weniger Erfolg haben. Zudem glaube ich kaum, dass dies an Raab liegt, sondern wohl eher daran, dass sich die Menschen nicht mehr gross für den „Eurovision Song Contest“ interessieren!

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