Das leise Hoffen auf Platz eins

Der FC Aarau ist zurzeit gut in Form. In der Rückrunde holten die Mannen von Trainer Weiler in 6 Spielen 4 Siege 1 Remis und 1 Niederlage. Am Samstag war der FC Winterthur im Brügglifeld zu Gast. Die Winterthurer waren vor dieser Partie seit 13 Ernstkämpfen ungeschlagen. Aarau siegte 2:1 und brach die Serie der Zürcher.

In der ersten Halbzeit dominierte Aarau das Geschehen. Bot eine interessante Darstellung und zeigte einige schöne Kombinationen. Einzig die Chancenauswertung liess zu wünschen übrig. Deshalb stand es zur Pause auch nur 1:0. In der zweiten Halbzeit war der FCA weniger aktiv und der FCW konnte nach wie vor keine Gefahr darstellen. Trotzdem fiel, praktisch aus dem Nichts, der Ausgleichstreffer und gab den Winterthurern einen Schub. Als sie beinahe in Führung gingen, schien der FC Aarau aber wieder aufzuwachen und suchte endlich das zweite Tor.

Am Ende brauchte es Glück. in der 90 Minute verwandelte Topscorer Gashi per Elfmeter zum 2:1. Bekamen die Aarauer in der Vergangenheit kurz vor Schluss oft nochmals ein Tor und vergaben so doch einige Punkte, stand das Glück dieses Mal auf der Seite des FC Aarau.

Da ist also einerseits die gute Form, das sichtlich grosse Selbstvertrauen der Aarauer und auch das nötige Quentchen Glück, während andererseits der Leader aus St.Gallen mehr und mehr ins Straucheln gerät. Innerhalb von nur zwei Wochen ist der Vorsprung der Ostschweizer auf den FC Aarau von 14 Punkten auf noch neun Punkte geschmolzen. Natürlich sind auch neun Punkte ein gutes Polster. Doch betrachtet man die aktuelle Form der beiden Teams, so darf man durchaus leise auf das Wunder hoffen. Zumal noch eine Direktbegegnung ansteht. Lugano verspielte in der letzten Saison einen ähnlich klaren Vorsprung und schaffte es am Ende nicht einmal in die Barrage.

Also wer weiss, vielleicht wird es nochmals so richtig spannend um den Direktaufstieg.

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