Dank Nahtod zum Glück

Im Radio wird wieder einmal über einen tödlichen Virus berichtet, der im Umlauf sein soll. Sascha stellt das Radio fluchend ab. Er glaubt nicht an diese Epidemien. Das sind doch alles erfundene Geschichten, um der Pharmaindustrie Milliarden Umsätze zu bescheren. Beim letzten Virus stand er selbst unter Quarantäne, er hatte zum ungünstigsten Zeitpunkt 40 Grad Fieber. Seine Schwester fackelte damals nicht lange und fuhr ihn ins Spital. Die mühsamen Untersuchen ergaben, dass er nicht am tödlichen Virus erkrankt war.

Auch dieses Mal macht er wieder an einer Grippe herum. Doch dieses Mal wird er auf keinen Fall zum Arzt gehen. Nicht nochmal will er sich einer solchen Tortur unterziehen, nur weil er zum falschen Zeitpunkt eine Grippe ausbrütet. Seine Freundin drängt ihn jedoch, zum Arzt zu gehen. Er bleibt stur und will sich nicht untersuchen lassen, obwohl sein Zustand beinahe minütlich schlechter wird. Sogar das Herz tut ihm weh, das sollte man doch wirklich untersuchen lassen. Laura kann nicht verstehen, wieso ihr Freund nicht reagieren will. Sie macht sich grosse Sorgen, doch Sascha scheint dies nicht zu kümmern.

Es ist mitten in der Nacht, als Sascha die Toilette aufsucht. Er schwitzt extrem, hat Atemnot und sein Herz rast bedenklich schnell. Laura liegt dösend im Bett, als sie plötzlich einen lauten Knall wahrnimmt. Sie realisiert sofort, dass etwas mit Sascha passiert sein muss. Sie stürmt ins Badezimmer und sieht ihren Schatz am Boden liegen. Sie weint, sie schreit und hat unendlich grosse Angst. Sie kniet zu ihm und merkt sofort, dass er bewusstlos ist. Sie rennt zum Telefon und ruft die Ambulanz. Bis zum Eintreffen des Krankenwagens vergehen gefühlte Stunden. Sie schafft es, dass Sascha wieder etwas zu sich kommt, doch sie kann ihn nur sehr schwer bei Bewusstsein halten.

Endlich trifft der Krankenwagen ein. Laura darf natürlich mitfahren. Im Spital kommt es dann zum Drama. Sascha hört noch, wie ein Arzt ruft, dass er keinen Puls mehr hat und schon wird es schwarz vor seinen Augen. Plötzlich sieht Sascha einen schwarzen Tunnel an dessen Ende ein helles Licht zu sehen ist. Sascha verspürt unglaublich grossen Drang zu diesem Licht zu gehen und macht sich auf den Weg. Mit jedem Schritt wird es wärmer um ihn und er fühlt sich geborgen. Noch nie hat er so ein schönes Gefühl verspürt, wie in diesem Moment. Er weiss, dass er in dieses Licht gehen möchte. Doch als er kurz davor steht, hört er seine Laura herzzerreissend weinen. In diesem Moment wird

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