Schlaflos…

Bald drei Wochen alt ist unser kleiner Knopf nun schon. Die Kennenlernphase läuft auf Hochtouren. Natürlich stellt man auch gewisse Vergleiche an, wenn man bereits das zweite Kind gross ziehen darf. Grosse Unterschiede zu Leonie in diesem Alter können wir bereits ausmachen. Nevio ist bisher ruhiger und kann auch im Stubenwagen abgelegt werden für einige Zeit. Es gibt aber auch Parallelen. Hatten wir mit Leonie die süsseste Tochter der Welt, haben wir nun mit Nevio den süssesten Sohn der Welt. Ich weiss, das sagen wohl alle Eltern über ihre Kinder. Aber bei uns stimmt das auch ;-).

Ich habe mich darauf eingestellt, dass der Schlaf wieder etwas weniger wird, wenn ein frisch geborener Mensch im Haus ist. Dem ist tatsächlich so, Schlaf ist Mangelware. Wir fühlen uns teilweise wie Zombies, aber verantwortlich dafür ist nicht in erster Linie Nevio. Nein, es ist vorallem seine grosse Schwester, die uns Nachts auf Trab hält. Leonie hat Albträume und hat sich in den letzten Tagen daran gewöhnt, bei mir im Arm einzuschlafen. Weiterhin im eigenen Bettchen schlafen, wenn man mitten in der Nacht aufschreckt?!? Auf keinen Fall! Könnt ihr euch vorstellen, wie angenehm und erholsam der Schlaf ist mit einem kleinen Kind im Arm? Trotzdem geniesse ich es natürlich auch. Es ist nämlich ein schönes Gefühl, zu spüren, dass sich das Töchterchen bei mir sicher fühlt. Überhaupt sorgt sie bei mir für viele tolle Gefühle. Wenn ich nach Hause komme, kann sie sich vor Freude kaum erholen. Etwas besseres gibt es für die Seele kaum. Wenn ich gehen will, wird dies überhaupt nicht akzeptiert. Ablenkungsmanöver sind gefragt, damit die Mama nicht DAS Drama überhaupt durchstehen muss.

Nevio hat sich schnell bei uns eingelebt, sofern man dies in diesem Alter überhaupt so sagen kann. Er schaut zwar immer mal wieder sehr besorgt, aber ich denke, das ist normal. Ich finde es immer wieder witzig. Unglaublich schöne Momente erleben wir zurzeit auch immer wieder, wenn wir beobachten können, wie Leonie ihren kleinen Bruder im Arm hält. Sie streichelt und küsst ihn dann jeweils richtiggehend ab. Schön zu sehen, ich denke Nevio hat eine gute grosse Schwester, die sich augenscheinlich sehr freut, einen kleinen Bruder erhalten zu haben.

Wir schweben auf Wolke sieben

Wow, was sind das wieder für unfassbar schöne Gefühle. Dieses Mal waren wir etwas zu früh in der Hirslanden-Klinik und konnten nochmals nach Hause, um doch noch etwas Schlaf zu kriegen. Wichtig für Melanie, dass sie nochmals Energie tanken konnte vor der Geburt. Heute um 09:00 Uhr trafen wir dann zum zweiten Mal in der Klinik ein und es zeichnete sich schnell ab, dass diese Geburt nicht allzu lange andauern dürfte. Und tatsächlich, um 10:27 Uhr zeigte sich unser süsser Schatz.

Obwohl ich schon eine Geburt hinter mir habe, konnten mich diese überirdischen Gefühle auch dieses Mal wieder überwältigen. Es gibt einfach kein schöneres Gefühl, als Vater zu werden, der helle Wahnsinn.

Nevio durfte sofort zu seiner überglücklichen Mama und wir konnten zwei Stunden einfach für uns geniessen, ehe der kleine Mann untersucht, gewogen und gemessen wurde. Ich durfte ihm dann seine ersten Windeln, das erste Body und den ersten Strampler anziehen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie stolz mich dieser kleine, süsse Sonnenschein macht. Die Liebe zu meinem Sohn – das tönt soooo schön – ist grenzenlos und ich könnte meine Freude in den Himmel schreien.

Ich freue mich zudem, dass meine wunderbare Frau nach der letzten schwierigen und langen Geburt nun auch noch eine schnelle Geburt erleben durfte. Sie hat das alles wieder einmal mehr unglaublich toll gemacht – ich bin auch auf Melanie extrem stolz.

Leonie hat das neue Familienmitglied bereits herzlich in Empfang genommen. Toller Anblick unsere kleine Tochter mit unserem noch kleineren Sohn im Arm zu sehen. Wir sind nun eine vierköpfige Familie und könnten glücklicher nicht sein.

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Wir warten auf Dich!

So, wir haben Ende April. Wurden wir in den letzten Wochen und Monaten gefragt, wann denn unser zweiter Sonnenschein zur Welt kommen würde, sagten wir stets:“Ende April“.

Bis jetzt bist Du noch nicht da, der errechnete Termin ist vorbei. Deine Mama und Dein Papa warten schon sehr ungeduldig auf Dich. Wie siehst Du wohl aus? Wie wird die Geburt dieses Mal verlaufen? Wie lange wird es dauern? Ja, die Fragen häufen und wiederholen sich täglich. Wir freuen uns jedenfalls unendlich, nochmals ein kleines Geschöpf aus dem eigenen Fleisch und Blut erhalten zu dürfen. Ich werde mir auch einige Tage frei nehmen können, um Dir einen tollen Empfang zu bereiten. Wir sind bereit, bitte lass uns nicht zu lange warten, auch wenn es Dir in Mamas Bauch noch so gut gefällt. Ich verspreche Dir, da draussen ist es noch viel schöner – dafür sorgen wir! Wir freuen uns so sehr auf Dich.

Es gibt nichts schöneres, als die Liebe zu seinem Kind

Es ist Freitag um genau 18:04 Uhr. Ich fahre gerade von meinem letzten Kundentermin dieses Tages von Holziken Richtung Schöftland. Ich muss an einem Lichtsignal warten und da geschieht es wieder. Meine kleine Leonie schiesst mir mit ihrem zauberhaften Lachen durch den Kopf. Mit den auftauchenden Bildern strömen gleichzeitig die schönsten existierenden Gefühle durch meinen Körper. Die Liebe zu meiner Tochter ist unvergleichbar. Meine Tochter ist das beste, das mir je passiert ist.
Seit ich mit der wunderbarsten Frau des Universums für dieses kleine Geschöpf verantwortlich bin, hat sich das Leben einschneidend verändert. Ich wurde reifer, selbstbewusster und betrachte einiges mit anderen Augen. Der Horizont erweitert sich und ich freue mich darauf in Zukunft noch so einige neue Erfahrungen zu sammeln. Leonie ist bei allem, was ich mache präsent. Ich bin schwer verliebt in unseren kleinen Sonnenschein und bin süchtig nach dem Geruch, nach dem Lachen und halt einfach nach der ganzen Leonie. Am Abend nach Hause zu kommen, und von diesem unendlich süssen Schatz vollgas angelacht zu werden, tut einfach nur gut. Ich bin unendlich Stolz auf unser Mädchen!

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Magisch, bezaubernd, fantastisch

Es ist an der Zeit, endlich wieder einmal etwas von mir lesen zu lassen. An der Lust zu schreiben würde es nicht liegen. Auch nicht an Geschichten. Aber wohl an der Zeit, bzw. hat der Danger-Blog nicht unbedingt die oberste Priorität. Mein Leben ist zurzeit so unglaublich spannend, dass meine Tage viel zu wenige Stunden haben. Da ist meine kleine, unendlich süsse Tochter, welche uns täglich neue Glücksgefühle beschert. Wahrscheinlich habe ich schon mehrfach geschrieben, dass es nichts schöneres gibt, als sein eigenes Kind beim grösser werden zu begleiten. Aber auch wenn ich Gefahr laufe, damit zu nerven, muss dies unbedingt noch ein weiteres Mal erwähnt werden. Als Vater ist man prall gefüllt mit rosaroten Glücksgefühlen, die müssen irgendwann raus, sonst platzt man noch ;-). Kleine Dinge, wie ein herzhaftes Lachen oder neue Laute, sorgen fast täglich für Hühnerhaut. Mein Herz macht bei jedem Lachen unserer kleinen Leonie Luftsprünge. Wir sind so unendlich stolz auf dieses kleine Geschöpf, ich kann es wirklich nicht in Worte fassen. Egal was ich sage bzw. schreibe, es wäre nie genug. Worte für dieses Glück zu suchen und nicht zu finden macht mich fast wahnsinnig. Magisch, bezaubernd, fantastisch!

Und dann ist da noch der neue Job in der Jactronic, der mich fordert. Was ich in den letzten drei Monaten in der Praxis alles gelernt habe, ist so wertvoll. Ich lerne in einem Bereich, der mich auch privat sehr stark interessiert. Alles was ich lerne, ist also auch privat äusserst nützlich für mich. Zu Hause habe ich in den letzten drei Monaten etliche Stunden mit Experimenten verbracht. Einen ersten Weiterbildungskurs habe ich am letzten Montag besuchen dürfen. Ich glaube, das war der erste Kurs in meinem Leben (abgesehen vom SIZ), der mich auch tatsächlich interessiert und somit weitergebracht hat. Weitere Kurse folgen und ab August 2015 geht es dann aller Voraussicht nach für 1.5 Jahre in die Schule.

Ich denke, meine Motivation und Lebensfreude ist stark spürbar. So darf es definitiv weiter gehen. Einzig meinen Blog würde ich künftig gerne wieder regelmässiger pflegen. Aber wie schon geschrieben, ein Tag hat nur 24 Stunden und schlafen ist durchaus auch etwas angenehmes :-).