Falsche Entscheidungen können gar nicht getroffen werden

Jeder kennt wohl mindestens eine Entscheidung in seinem Leben, welche heute als Fehler angesehen wird. Und was machen wir da? Wir zermürben uns das Hirn, hadern mit uns selbst und lösen so schlechte Gefühle in uns aus. Dabei ist dies etwa so sinnlos, wie Wasser in die Aare zu tragen. Denn ändern lässt sich diese Entscheidung heute eh nicht mehr. Und das Wichtigste: Im Leben entscheidest du dich immer nach dem gerade aktuellen Wissensstand. Und aufgrund dieses Wissens entscheidest du dich für das in diesem Moment richtige. In diesem Moment ist es für dich also die richtige Entscheidung, sonst würdest du es ja nicht so tun. Später würdest du dich vielleicht anders entscheiden, dann hast du aber auch einen völlig anderen Wissensstand. Sich selber Vorwürfe zu machen deswegen, ist also ganz schön unfair, da die beiden Personen gar nicht über denselben Erfahrungsschatz verfügen ;-).

Dies als kleiner Gedanke für alle, welche sich zu oft das Hirn über Dinge zerbrechen, die sie nicht mehr ändern können.

Es regnet Fische

Gestern Abend schauten wir den Film „Next“ und da war die Rede von Fischregen. Es wird erklärt, dass die Sonne das Wasser verdunstet, es in die Atmosphäre steigt und kleinste Fischeier rehydriert. Die Folge davon sei ein Regen voller Fische.

Mich nahm es Wunder, ob das absoluter Blödsinn ist, oder ob es tatsächlich so passieren kann. Und ja, es gibt mehrere Berichte von Fischregen. wetter24.de schrieb im Jahre 2010 über Fischregen in Australien. Und es gibt etliche Berichte, wonach Fischregen aufgetreten sein soll. Es bestehen also keine Zweifel darüber, dass dies tatsächlich bereits mehrfach vorgekommen ist. Und nicht nur von Fischen, sondern auch von Fröschen, Aalen und sogar Schlangen wurde berichtet.

Allerdings weiss man bis heute noch nicht, wie das möglich ist. Die wahrscheinlichste Theorie ist jene, dass Tornados beim Zug durch das Meer Wasser und die sich darin befindlichen Fische mitnehmen. Später, wenn der Tornado nicht mehr stark genug ist, kann er die toten Tiere nicht mehr tragen und sie fallen zu Boden. Diese Theorie konnte aber bisher nie bewiesen werden. Man ist sich also nach wie vor nicht im Klaren, wie Fischregen entstehen kann.

Dass es Fischregen gibt, ist also wirklich wahr. Nur die Begründung aus dem Film „Next“ wird sowohl eher nicht korrekt sein. Verrückte Welt…

Woher kommen eigentlich die Sitcom-Lacher?

Man kennt es aus jeder Sitcom. Nach jeder Pointe ertönen offensichtlich aufgezeichnete Lacher. Doch weshalb werden die eigentlich eingespielt?

Diese aufgezeichneten Lacher nennt man „Lachkonserven“. 1950 wurde so eine erstmals in der The Hank McCune Show eingespielt. Man ging damals davon aus, dass Menschen, die alleine fernsehen, nicht lachen würden. Um sie zum Lachen zu animieren, spielte man diese Lachkonserven ein.

Weiter spielt hier noch ein psychologischer Effekt eine grosse Rolle und dürfte auch der Grund sein, weshalb diese Lachkonserven heute noch eingesetzt werden. Bekanntlich ist Lachen ansteckend. Wenn dann also im Hintergrund gelacht wird, finde ich als Zuschauer die Szene meistens automatisch lustiger. Mein Selbsttest bei einer Folge von „The Big Bang Theory“ hat dies durchaus bewiesen. Selbst bei Szenen, welche ich eher fad gefunden habe, musste ich zumindest schmunzeln.

Allerdings werden viele Sitcoms tatsächlich vor Publikum aufgezeichnet. Dies aus dem Grunde, dass die Lacher authentischer und abwechslungsreicher tönen. So kommen auch Applaus, Zwischenrufe oder Stöhnen vor.  Bei der Synchronisation solcher Aufzeichnungen muss jedoch häufig auf Lachkonserven zurück gegriffen werden. Dies, weil durch die Übersetzung andere Dialoge entstehen und dadurch die Lacher zeitlich nicht mehr passen würden.

Ich persönlich möchte diese Lachkonserven nicht mehr missen. Für mich sind sie das Salz in der Suppe. Ohne sie wären Sitcoms doch extrem fade.

Was ist ein Stummfilm?

Von Sonntag auf Montag fand in den USA die Oscarverleihung statt. Fünf Oscars gewann der französische Stummfilm „the artist“. Unglaublich, dass im Jahr 2012 ein Stummfilm fünf Oscars abräumt. Doch was genau ist eigentlich ein Stummfilm? Hier ein wenig Geschichte.

Seinen Siegeszug startete der Film um das jahr 2013 in Grossstädten wie New York, Paris, London oder Wien. Rasch verbreitete sich die neue Unterhaltungsform auf der ganzen Welt und zog immer mehr Zuschauer an.

Stummfilm ein falscher Begriff

Bis vor 80 Jahren war es undenkbar einen Film mit Bild und Ton herzustellen, deswegen werden sie „Stummfilm“ genannt. Allerdings ist dieser Ausdruck nicht ganz korrekt, denn der Film selbst ist zwar ohne Ton, doch rund um den Film war es alles andere als „stumm“. Bei Filmvorführungen wurden die Stummfilme jeweils von Filmerklärern begleitet, welche die Handlungen kommentierten und auch die Dialoge sprachen.

Weiter wurden die Filme jeweils mit einem Piano oder sogar mit ganzen Orchestern begleitet. Musik war ein wichtiger Bestandteil der Stummfilme.

Die Schauspieler müssen sich in Stummfilmen also alleine durch Gestik und Mimik ausdrücken. Dies wird in Stummfilmen demzufolge übertrieben dargestellt. Um den Zuschauern zudem das Verständnis zu erleichtern, wird immer wieder Text eingefügt.

Charles Chaplin bekanntester Stummfilm-Schauspieler

Filme von Charles Chaplin sind heute noch bekannt und zeigen auf, dass Stummfilme nicht langweilig sein müssen. In den 30er Jahren, als der Tonfilm bereits etabliert war, brachte Chaplin trotzdem zwei weitere Stummfilme mit Erfolg in die Kinos. Dies zeigt seine Qualitäten als Stummfilmkomiker klar auf.

Nach 83 Jahren wieder ein Stummfilm als „Bester Film des Jahres“

The Artist verblüffte Hollywood mit dem Gewinn seiner fünf Oscars. Vor 83 Jahren wurde zuletzt ein Stummfilm zum besten Film des Jahres geehrt. Wer hätte gedacht, dass dieser Oscar  im Jahr 2012 wieder an einen Stummfilm verliehen wird?

Hier der offizielle Trailer von „The Artist“. Trotz Stummfilm bitte nicht vergessen die Boxen einzuschalten. Denn sonst verpasst man die typische Stummfilm-Musik.

Die elektronische Zigarette

Ich habe mir wieder einmal Gedanken gemacht über das Rauchen. Schon einmal habe ich mich über das Rauchen kritisch geäussert („Streit mit Rauchern“) und habe damals ausschliesslich positives Feedback erhalten. Ein Leser hat sich meine Gedanken sogar richtig zu Herzen genommen und versucht mit dem Rauchen aufzuhören. Na ja, geklappt hat es fast, aber dann leider doch nicht ganz.
Ebenfalls mit dem Rauchen aufhören möchte meine Schwester. So hat sie sich nun eine elektronische Zigarette bestellt, mit der sie sich erhofft, erfolgreich zu sein in ihrem Vorhaben. Ich bin sehr gespannt, ob ihr dies gelingen wird. Laut den Herstellern, ist die elektronische Zigarette jedoch nicht zur Rauchentwöhnung gedacht. Viel eher sei sie eine saubere Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Sie enthält nämlich eine genau dosierte Menge Nikotin, kommt jedoch ohne die schädlichen Auswirkungen des Tabaks wie Kohlenmonoxid oder Teer aus.
Optisch ist die elektronische Zigarette kaum von einer herkömmlichen Tabakzigarette zu unterscheiden. Doch das Aussehen ist dann auch schon die einzige Gemeinsamkeit. Viel Technik und Elektronik steckt in der „Vitarette“ und sie funktioniert ohne die Verbrennung von Tabak. Sie erzeugt im Innern einen nach Tabakrauch schmeckenden Dampf. Bei jedem Zug wird mit Hilfe elektrischer Spannung eine winzige Menge aromatischer Flüssigkeit erhitzt, verdampft, mit frischer Luft vermischt und in Nebel umgewandelt.
Die wichtigsten Vorteile der elektronischen Zigarette?

  • Da auf Tabak verzichtet wird, entstehen auch keine gefährlichen Verbrennungsrückstände, wie dies bei der herkömmlichen Tabakzigarette der Fall ist. Das gefährliche Kondensat, das man umgangssprachlich als „Teer“ kennt, wird bei der elektronischen Zigarette natürlich nicht produziert. Wer pro Tag ein Päckli Zigaretten raucht, führt seinem Körper ca. 200ml „Teer“ zu. Laut „Vitasmoke“ haben Nutzer der elektronischen Zigarette berichtet, dass sich ihr Raucherhusten schon nach kurzer Zeit merklich verbessert hat. Und auch ihre Kondition im Sport hat sich stark verbessert.
  • Auf den Genuss des Rauchens muss nicht verzichtet werden.
  • Mit dieser Zigarette kann überall geraucht werden. Natürlich wird es Diskussionen geben, aber in der Stammkneipe wird sich die neue Zigarette bald herumgesprochen haben.
  • Bares Geld kann mit der elektronischen Zigarette gespart werden.
Ich habe ich im Internet eine elektronische Zigarette gefunden, bei welcher die Dosierung des Nikotins selbst gesteuert werden kann. Stark, mittel, leicht oder ohne Nikotin kann eingestellt werden. So hat man die Möglichkeit langsam zu reduzieren, bis man am Ende ohne Nikotin auskommen kann. Ich bin überzeugter Nichtraucher und kann deshalb natürlich nicht beurteilen, wie die Umstellung auf eine elektronische Zigarette sein könnte und ob man damit vielleicht sogar mit dem Rauchen aufhören kann. Aber ich empfehle jedem Raucher, sich diese Variante zu überlegen. Der Körper und das Portemonnaie werden es danken. Aber vor allem kann den Angehörigen dank dieser elektronischen Zigarette vielleicht viel Leid erspart werden. Eine Garantie gibt es natürlich nie im Leben, aber ein Versuch ist es allemal Wert, nehmt es euch zu Herzen!
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