Bulgarischer Nationalspieler zum FC Aarau?

Als ich heute eine im Aargau ansässige Zeitung aufschlug und in der rechten Spalte den Übertitel „Milanov will zum FC Aarau“ gelesen habe, staunte ich nicht schlecht. Als ich jedoch dann den Satz – mehr war es nicht, wie üblich, wenn es bei dieser Zeitung um den FC Aarau geht – zu Ende gelesen habe, verblieb ich verwirrt mit vielen Fragen im Kopf am Pausentisch. Offenbar reiste der rechte Aussenverteidiger gestern ins Brügglifeld, um mit Andermatt zu sprechen. Doch da die Ablösesumme eh zu hoch wäre für den FCA, ist ein Transfer höchst unwahrscheinlich, hiess es in diesem Bericht… eh sorry, in diesem Satz ;-).
1.) Warum sollte ein Rechtsverteidiger von Levski Sofia zum abgeschlagenen Schlusslicht der Schweizer Natonalliga A wechseln wollen (!!!)? Mag er einfach die Weine von seinem Landsmann und Ex-Aarauer Petar Aleksandrov und will deswegen in der Nähe wohnen?
2.) Wieso reist ein Bulgarischer Nationalspieler in die Schweiz, um mit einem Trainer über einen Transfer zu diskutieren, der eh nie zustande kommen wird? Oder diskutierten die Beiden einfach über den Klimawandel? Um über dieses Thema erfolglos zu diskutieren, wurden schliesslich schon weit mehr Kilometer Reiseweg zurückgelegt.
Man weiss es nicht und kann wieder einmal mehr nur spekulieren und hoffen, um dann am Ende doch wieder nur enttäuscht zu sein. Sei es, weil eine Zeitung glaubt Verwirrung stiften zu müssen, oder weil der FCA eine Frist für einen Transfer kommuniziert, die dann halt doch nicht eingehalten wird. Oder war es etwa wieder diese ominöse Zeitung, die da voreilig von einem 4. Januar geschrieben hat? Wie immer in der letzten Zeit, wenn es um den FCA geht, bin ich verwirrt, enttäuscht und irgendwie am resignieren…


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